Komm, zieh’ es an, das rote Kleid. Das zarte, glänzende, federleichte, rote Kleid. Lass’ uns tanzen, wirbeln, lass’ uns schweben, Du und ich. [von A. Kronenberg] Ist es nötig zu sagen, an wen ich dabei denke? Eigentlich nicht. Trotzdem tue ich es. Nina. In Liebe dein Benjamin

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln an stark verregneten Tagen hat durchaus masochistische Züge.Nässe von oben, Nässe von der Straße, Kälte durch Auf-Den-Bus-Warten, dazu ein ungesundes Maß an Bewegung da man irgendwann, zwangsläufig zu Fuß gehen muss.Die an solchen Tagen bevorzugt auftretenden feuchtwarmen S-Bahnen sind das bevorzugte Biotop von Schwitz- und Fischgerüchen. Leider nicht nur in Axelhöhlen.Ich hatte mal Hunger.

Untitles

Ich sitze am Böblinger Bahnhof, es hat gerade aufgehört zu regnen und ich schreibe den ersten Blogeintrag seit etwas über einem Monat. Tja. Wenn es nach Nina gegangen wäre, dann würden hier mit Sicherheit schon mehr als 10 Einträge stehen, aber der Meister Benny gibt sich nur selten die Ehre 😉 Gerade war ich in BB im CityCenter, einem der hässlichten – ich wiederhole in Großbuchstaben HÄSSLICHSTEN – Einkaufszentren (naja, heruntergekommenem Gebäude das etwa ein Duzend Geschäfte beherbergt wäre passender) Deutschlands. Bemerkenswert waren lediglich ein etwa 209 Meter langer Sims unter einem Dach der Ladenpassage, auf dem sich geschätzte 50 Tauben aufreihten, wie Hühner auf der Stange, alle mit ihren Köpfen unter ihren Flügeln eingemummelt. Sehr süß, leider habe ich natürlich vollkommen vergessen ein Foto zu machen (ach ja, wiedermal SCHWÖRE ich mir NIEMALS wieder die Firmware meines N73 zu aktualisieren). In Wahrheit habe ich natürlich nicht vergessen ein Foto zu machen, ich möchte nur, dass der neugierige Leser seine grauen Zellen in Schwung bringt und sich einen 5cm schmalen Sims an einer Wand unter einem Glasdach vorzustellen, auf dem viele eingemummelte Tauben sitzen. 😉 Zurück zu Böblingen und dem CitiyCenter. Böblingen ist echt hässlich. Zusammen mit Sindelfingen bisher nahezu unübertroffen. 😉 In Sindelfingen arbeite ich übrigens. Meistens mit viel Spaß und Motivation. Nette Kollegen, Gleitzeit, ich fange um halb 8 an und ich bin sehr fleißig. Der Kaffee ist durchaus genießbar und Nina macht mir fast täglich sehr leckeres Essen, das ich in meiner Mittagspause verzehre. Mehr mag ich eigentlich erst mal nicht dazu schreiben, meine Arbeit wird vielleicht immer mal wieder auftauchen, aber eigentlich möchte ich ja nicht über meine Arbeit bloggen. Ich mag es trotz aller Quälerei morgens auzustehen. Die Welt ist dunkel (Winter) und wenn es hell wird setze ich mich gerade an den Schreibtisch, habe die erste Tasse heißen Kaffee vor mir und ich schaue aus dem Fenster und die Sonne geht auf. Beinahe poetisch. 😉 Ich mochte den goldenen Herbst sehr, seine Temperatur war genau richtig und die Sonne hat nicht mehr soviel Kraft, sodass ich sie beinahe genieße 😉 Am Samstag waren wir mit Familie Bruns spazieren und wir haben eine neue Route entdeckt, die wir hoffentlich noch oft spazieren gehen.