WordPress 2.6

Eventuell werde ich dieses Blog umziehen. Ich bin generell mit Blogger nicht unzufrieden, nur ist es im vergleich zu WordPress schon eine zimelich limitierte Plattform.Seit kurzem weiß ich, dass WordPress eine einfache Migrationsfunktion hat ^^ Das sollte es wirklich einfach machen =) Aso: WordPress, here I come!

KerzenMusikAbendGefühle

Ich sitze auf em Bett und habe mich dazu “durchgerungen” einen neuen tollen Blogeintrag zu schreiben ^^ Nina bastet im Wohnzimmer einen Adventskalender für mich – was mich daran erinnert, dass ich meinen für sie noch nicht angefangen habe, da wird wohl am Wochenende eine große Bastelattacke anstehen =) -, ich höre Musik – was mich daran erinnert, dass ich dafür, dass ich bald wieder auflegen will, absolut nicht auf dem Laufenden bin, andererseits ist es eh sehr schwer unter der Flut an neuer Musik die Perlen herauszufinden -, wir haben uns gegenseitig Kerzen angezündet und ich fühle mich supersondersauwohl. Nun wird es Zeit mich wieder bei meinen “Pappenheimern” zu melden ^^ damit betreffende Personen auch was davon mitbekommen, dass ich an sie denke – Gedankenübertragung wäre schon was tolles, nur: wie schaffe ich es die Gedanken der anderen Menschen auch mal draussen zu halten.Aus den winzigen Boxen unseres Laptops dringen klassische Elektrosongs 😉damit meine ich atbewerte, qualitativ hochwertige elektronische Musik. Okay, Covenant. Zufrieden?! Bevor ich es vergesse: niemals die Lautsprecher eines Lenovo-Business-Notebooks benutzen. Monoautsprecher stinken. ^^ Mathe ist übrigens auch ein Arschloch. Aber dazu kann ich nächste Woche, wenn die BA losgeht mehr erzählen. 😉 Ansonsten ist die Lebenslage heute entspannt, ich sitze auf einer Tannenspitze auf dem Klo, kühle meinen, von explosiven Durchfällen geplagten, Hintern und freue mich darüber, dass Nina und ich herrlich albern sind. Und das obwohl wir ab und an Nachrichten sehen, unter Menschen gehen und auch noch in Deutschland leben 😉 Das nenne ich mal einen Blogeintrag.Sehr gelöst und entspannt euerBenny

Samstag

ich sitze am Esstisch, draußen hat es geschneit und ich lade die Blogeinträge, die sich vergangene Woche so angesammelt haben hoch (ich bin im Übrigen zu faul das Datum zu ändern). Nina sitzt vor mir auf dem Boden und sie bastelt eine Burg aus lila Tonkarton. Sie ist ganz in ihre Bastelei versunken und macht das so unglaublich akkurat und liebevoll, so konzentriert und süß, dass ich sie am liebsten a) jetzt sofort heiraten b) küssen und c) niemehr loslassen will.Ich halte mich erstmal an b) und c), a) kommt dann irgendwann ^^. Deshalb bleibt es jetzt bei diesem Post. ein wundervolles Winterwochenende wünscht Benny PS: heute ist Spongebob-24-h-Marathon-Tag auf Nick ^^

Sprüche aus dem Nest

“Wir werden es machen wie die Schlupfwespen und den Feind von Inenn aushöhlen.”– Benny über die Arbeit in einer durch und durch kapitalistischen Welt. “Ich würde jetzt schon gern eine Pommeswurst mit Curry essen.”– Benny zum Thema: wohin uns Ninas Familie wohl zum Essen einläd

Kindsein 2008

Nina und Benny sind auf ihrem wöchentlichen Einkauf im örtlichen Marktkauf. Nina schenkt mir eine Schachtel voller Koala-Kekse. Ihr kennt doch ganz bestimmt diese Koala-Kekse, mit Schokocreme gefüllt, deren Verpackung so wundervoll eure kindlichen „haben will“-Impulse angesprochen hat und die ihr nie, oder zumindest selten bekommen habt. Genau so eine Packung habe ich von Nina bekommen, nicht mit schokoladiger Füllung, sondern mit weißer Milchcremefüllung. In der Packung war eine Kleine „Koala“-Figur, in der Art von Ü-Ei-Figuren. Ein kleiner Piraten-Koala. Die Figur wird zusammen mit einem kleinen bunten Stück Papier geliefert. Auf ihm ist eine kurze „Geschichte“ zu den Piraten-Koala–Sammelfiguren (von denen sich immer eine in einer Kekspackung befindet) abgedruckt. Ich habe sie hier für euch abgetippt. Bevor ihr sie lest kommt die Preisfrage: Was ist hier seltsam, falsch und – zumindest für mich – extrem befremdlich ?? “Käpt‘n Ara und seine Koala Mannschaft machen mit ihrem schnellen Segelschiff die sieben Weltmeere unsicher. Nach vielen Abenteuern bringt sie ihre Steuerfrau Bonny Bounty mit ihrem GPS-Kompass sicher zurück auf die Pirateninsel, au der Sven Stuhlbein schin voller Erwartung durch sein Fernrohr nach ihnen Ausscheu hält. Heide Klunker und Harry Haken schnappen sich sofort ihren Teil der Beute und bringen sie unter den argwöhnischen Blicken von Albert Arglist in Sicherheit. Zur Feier des Tages stimmt Paolo Papagello ein Freudenlied an und Pia Piratina beginnt ein Tänzchen. Die Koalas sind wirklich die cleversten Piraten.” Hallooo? Piraten mit GPS-Gerät?? Was ist mit Kompass? Unsere Kinder werden mit etwas Pech nicht mehr lernen, was ein Kompass ist. Überlegt euch das mal. Man würde eine Piratengeschichte umschreiben…“und Schwarzbart, der grausame Pirat lag tot auf dem Deck seines Schiffes. Der Kampf war vorbei, der Großmast lag zerborsten über der Hauptdeck verteilt, Splitter hatten sich einzelnen in die Arme, Beine und unbeschuhten Füße gebohrt und Leutnant Jack von der königlichen britischen Marine beugte sich über seinen Feind. Er griff zur Jacke des toten Korsaren, seine Finger wanderten über den groben, schwarzblauen Stoff, da, die Innentasche, dort musste sie sein….. Zurück an Bord seines Schiffes legte Jack das kostbare Stück Papier, auf dem der Weg zu Schwarzbarts Schatz verzeichnet war auf den Tisch. Er drehte sich um und holte sein nagelneues GPS-Navigationsgerät aus seiner Schublade….“ BITTE WAS?Ich bin jetzt 25 und fühle mich jetzt schon von Zeit zu Zeit fremd in dieser Welt und mit einigen Veränderungen, die sich so ergeben haben. Wie fühlen sich dann erst Menschen, die doppelt oder 3 mal so alt sind wie ich???Ich glaube es ist wirklich schwer sich geistig so beweglich zu sein, dass man den Bezug zu „der Welt da draußen“ nicht verliert und trotz der Tatsache, dass man sie oder Teile von ihr ablehnt, in ihr zurecht kommt. This kinda freaks me out. Brrrrrrrrr.

Wieder mal Bahnfahren mit Benny. (Vorsicht Zynismus, Ironie,…)

Gespräche über Pferde – drei TennagerPseudoErwachsene Gören und ihr obligatorischer schwuler Freund. Alkoholgeruch von der obligatorischen Wochenend-Sauf-Gruppe.Minderjährige, die auf dem Heimweg sind, die nicht länger als 12 wegbleiben dürfen. Penetrante, versnobt dreinblickende „Bessergestellte“. Wichtig aussehende Anzugträger, neben der Oma mit dem Pelzmantel. Will ich diese Stereotypen sehen oder sind sie wirklich da? ch bin voller vorgefertigter Bilder in meinem Kopf, urteile obwohl ich selbst nicht beurteilt/verurteilt werden möchte. Ich sollte das lassen. Oberflächlichkeit und Intoleranz. Ich bin auch nicht viel besser als die Menschen, die sich nach mir und Nina umdrehen, wenn wir Hand in Hand unseren Einkaufswagen durch den Marktkauf schieben. Ich war auch mal biertrinkend in einer S-Bahn, ich habe auch mal nur bis 12 wegbleiben dürfen. Das Einzige an das ich mich vielleicht nie gewöhnen werden kann ist dieses Mischmasch an Gerüchen und Gestänken. Sind sie in allen S-Bahnen der Welt gleich? Oder nur in Stuttgart? Gerade riecht es nach Gummibärchen weil der “schwule, feminine, gut zuhören könnende Teenager” eine Tüte voll isst. Vielleicht ist er ein übler Drecksack, der nicht zuhört und alle scheiße behandelt weil er so unglücklich darüber ist, dass er schwul ist und nicht den Mut hat es anzunehmen und zuzugeben (nicht, dass es einfach wäre, um Himmels willen). Ich bin schrecklich gerne zynisch. Und ich mache mich über mich selbst lustig. Man sollte sich immer an seine eigene Nase fassen. (Anm. von Benny: ich habe heute ein neues Wort für Nase gelernt: “Breschdleng” – eine besondere Sorte Nase, wer mir sagt was für eine Sorte “Nase” es ist, bekommt keine Waschmaschine. ^^)

I’m a family guy (not the tv show!)

Es ist Freitag Nacht, halb 12. Ich war bei einer Familienfeier. Meine Familie ist schon seltsam. Aber auch herrlich locker und unverkrampft. Und alle sind musikalisch. Es ist schon seltsam, wenn 25 Familienmitglieder zusammen vor dem „Geburtstagskind“ stehen und ein selbstgedichtetes Lied singen, laut und richtig. Nicht schräg oder falsch, sondern laut und richtig. Und meine beiden Cousins haben beide einen „alternativen“ Musikgeschmack was ich wirklich sehr witzig finde. Der jüngere – 17 – ist ein großer Fan von Schandmaul während der andere (ich glaube er ist 19 oder 20) Metal und Metalcore (diese Stilrichtung habe ich noch nie verstanden, das ist einfach Metal oder harter Crossover für mich…) hört. Ich mag die beiden und wir haben uns nett unterhalten. Auch sonst war es ziemlich locker und ungezwungen und ich merke, dass ich doch irgendwie ein Familienmensch bin. Ich könnte das nicht immer haben, aber so ab und zu ist eine gesunde Dosis Familie doch ganz gut. Leider war Nina nicht dabei, aber das nächste Mal dann bestimmt. Ich bin schon ganz bald bei ihr und kann es kaum erwarten sie zu sehen. ^^ *freudifreu*

Burger King

Ich sitze in Tübingen im Burger King am Bahnhof, vor mir auf meinem Tablett liegt eine kleine Portion Pommes aus gentechnisch veränderten Kartoffeln, lauwarm, etwas lätschig, Der Cheeseburger war ohne Zweifel lecker. Die Toilette ist geschlossen. Aus dem Lautsprecher dröhnt Popmusik von vor 5 Jahren und mich überkommt eine unbestimmte Wut. Eine Gruppe Jugendlicher redet in ihrer Gossensprache über irgendwelche „Bekannte“, sie klingen enttäuscht und wütend. Mensch bin ich froh, wenn ich hier raus bin.