In memory of when I gave a fuck

Corinna besitzt eine Umhängetasche mit dem Spruch “In memory of when I gave a fuck” (Diese hier von Killstar, falls das wen interessiert). Viele Menschen lachen darüber, Menschen im Verkauf hier lieben die Tasche, und als wir kürzlich bei einem Eishockeyspiel waren, mussten wir das Wort “fuck” abkleben. Oh, Amerika. Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Ich mag ein wenig darüber schreiben, wer man ist und wie weit man andere Menschen in sein Leben reinreden lässt. Wieso? Kürzlich fragte mich jemand auf der Arbeit, ob es denn mit meiner blauen Haarfarbe, meinen Piercings, oder meinen Tätowierungen “Probleme” geben würde und wie Microsoft das so sieht. Die Antwort wie Microsoft das sieht ist einfach: es ist kein Thema. Außerdem ist das Thema “work-life balance” ein großes Thema, ich denke darüber gerne nach, und hier in Seattle ist das gerade bei Mitarbeitern von Amazon ein großes Thema. Ich habe mit Kollegen manchmal Gespräche darüber, und gerade jetzt, so kurz vor Microsofts //build-Konferenz ist bei uns im Team auch mehr los als sonst – ich würde immer noch sagen, dass wir eine gute Work-Life-Balance haben, auch jetzt, wo viel los ist. Im Februar habe ich vor einem Meetup hier in Seattle über “Core Values for Mobile Developer” geredet, ein Thema, dass mich schwer beschäftigt und interessiert. Wegen Trump, weil mir Gemeinschaft, “Community”, wichtig ist… Bei meinen Überlegungen – ” was stinkt hier denn so, denkt Benny etwa wieder?!” – stellte ich ein paar Dinge fest. Die Art von Dingen, die eigentlich völlig auf der Hand liegen, denen man sich aber nicht unbedingt bewusst ist. In diesem fall die Tatsache, dass ich bestimmte Dinge nicht mehr beweisen muss. Ich bin (schon) etwas bzw. wer. Ich habe mittlerweile 9 Jahre als Softwareentwickler (ich zähle meine Zeit als DH-Student einfach mal dazu, war ja in Projekten dabei) hinter mir und 33 Jahre um die Sonne gedreht, usw.. Bestimmte Dinge mag ich einfach nicht mehr Beweisen müssen. Zum Beispiel ob meine Haarfarbe, meine Tattoos, meine Piercings und die Farbe meiner Schuhe etwas über meine Arbeit aussagen. Ich muss nicht jede Woche 50-60 Stunden arbeiten, um zu beweisen, dass ich motiviert, leidenschaftlich und hinter dem Produkt stehe. Klar würde ich für einen Kundentermin wenn erforderlich einen Anzug tragen, oder vor einer wichtigen Konferenz 2-3 Wochen Überstunden schieben. Mache ich auch. Muss man mir nicht mehr erklären. Sollte mir jemand vorschreiben wollen, welche Haarfarbe ich zu tragen habe, ich wäre weg. Wäre es normal, jede Woche 60 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen, ich würde mich nach einem neuen Job umsehen, oder zumindest mit meinem Vorgesetzten das Thema ansprechen. Letzten Endes kommt es darauf an, das Mensch “jemand” ist, und, dass man sich diesen Menschen nicht wegnehmen lässt. Ich denke, dass Arbeitgeber genau daran auch interessiert sein wollen oder sollten, Menschen mit Charakter, Menschen, die wer sind. Menschen, die ohne Arbeit jemand sind, weil sie schon “fertig” sind, ohne ihren Job. Letzteres ist ganz schön schwierig. Ich war schon an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich nichts mehr war, außer meiner Arbeit.[…]

Laufen.

Der Regen macht gerade eine Pause. Die ungefähr 4. Pause heute. Die letzte war fast 2 Stunden lang, die Kürzeste war 10 Minuten, in denen es mal nicht aus Kübeln geschüttet hat. Ich habe mir vorgenommen heute Laufen zu gehen, im September will ich meinen ersten Halbmarathon laufen. Als Motivation und weil ich das Gefühl, weite Strecken ohne irgend ein Hilfsmittel hinter mich bringen zu können, mag. Ich laufe seit Jahresbeginn 2 Mal pro Woche, davor mehr so 1 Mal pro Woche, manchmal 2 Mal. Ich habe mit 5km angefangen und war danach immer Plat. Mittlerweile kann ich 8-10km laufen ohne mich danach schrecklich zu fühlen. Ich laufe mit etwa 10km/h, also ganz okay, so vom Tempo her. Heute laufe ich weiter, 15-16km will ich laufen, zwei Drittel des Halbmarathons. Es ist wolkig und trocken als ich loslaufe, auf halber Strecke, bei den “Ballard Locks”, der Schleuse zwischen Puget Sound und Lake Union, fängt es zu nieseln an, kurz darauf schüttet es wie aus Kübeln. Ich renne weiter und bei KM 15 halte ich an um Pho, vietnamesische Nudelsuppe, zu kaufen, danach renne ich nochmal knapp einen Kilometer nach Hause. Ich muss daran denken, dass “Laufen” einem so ein paar Dinge vor Augen führt, die sich gut auf das gesamte Leben übertragen lassen. Egal wie langsam du bist, wenn du gleichmäßig langsam vorwärts kommst, kommst du am Ziel an. Egal wie langsam du bist, wenn du gleichmäßig langsam vorwärts kommst, kommst du weiter. Mit Üben macht man schnell große Fortschritte. Egal wie steil und schwer die Strecke ist, mit langsamem, gleichmäßigem Tempo lässt sich jede Schwierigkeit bezwingen. Immer, wenn man denkt, man kann nicht mehr, geht es eben doch. Läufer sind nie alleine. Es gibt immer andere Läufer, man nickt sich zu, ist freundlich, und wenn was ist, hilft man sich. Hör auf deinen Körper, dann läufst du länger und gesünder. Gleichmäßiges Atmen ist die halbe Miete. Aufrecht bleiben, die Augen nach vorn richten, das Ziel vor Augen haben, helfen ungemein. Nicht jeder Tag ist perfekt und kein Tag ist wie der andere. Enjoy the ride!

2016 – was für ein Jahr?!

Januar Das Jahr beginnt in der neuen Wohnung, mit neuen Freunden. Seattle fühlt sich so richtig als neues Zuhause an. Auch der Mensch, der versucht unser Auto zu knacken kann daran nix ändern. Das fühlt sich gut an. Februar Ich sitze das erste Mal im “Oktopuss” und lese “Always at home, forever at sea”. Wir fahren das erste Mal nach Kanada, sehen Amanda Palmer live. Oh, und wir raven durch die Nacht mit Zylinder und Tütü. März In den Bergen machen wir Langlauf und Cori steht das 1. Mal auf Skiern. Und ich kaufe mir mein Fahrrad. Mittlerweile habe ich das auch schon ganz gut benutzt. Wie haben ein Gästebett, die Kirschen blühen und wir bekommen Besuch von Ulf aus Deutschland. Corinna und ich hatten unseren 1. Jahrestag. Was für eine Frau.

7,5 Stunden “Aua”.

Da ich hier in Seattle endlich einen für mich passenden Tätowierer (Daniel) in einem wirklich netten Studio (Sudio Arcanum) gefunden habe. Es ist das ehemalige Studio von Benjamin Moss, dessen Tattoos mich Ende der 90er echt umgehauen haben, ein echter “sowas geht?!”-Moment war das damals. Aber darum geht’s jetzt ja nicht. Jedenfalls stand kürzlich die 1. Session an und ich wusste von vornherein, dass es etwas “länger” gehen würde. Also länger als die 1-5 Stunden, die meine Sessions sonst so gingen. Daniel wollte so viel es geht an Outlines schaffen, sprich: ich würde den ganzen Tag im Studio sein. Letzten Endes waren es dann “nur” knappe 8 Stunden Tätowierzeit, aber insgesamt war ich über 11 Stunden im Studio, mit Besprechen, Vorzeichnen usw.. Ich habe im Vorfeld ein wenig recherchiert, und ich hatte bestimmt 10 “oh Gott,  das Internet!”-Momente. Allein schon was man zu Tattoos allgemein findet *brrrrrr* Schröcklich! Hier mal, was ich so für mich getan hab, um den langen Tag gut rumzukriegen und die Tattoosession gut zu überstehen. Irgendwie ist das meiste eigentlich eh “oller Tobak” wenn man schon tätowiert ist, aber vielleicht findet das ja wer hilfreich: Schlafen und ausgeruht sein. Ich habe bestimmt 9h in der Nacht davor geschlafen und morgens in Ruhe mit C. gefrühstückt. Blos keinen Stress haben. Ich glaube das mit dem Schlaf ist nicht sooo wichtig, das mit dem Stress aber schon. Ist ja irgendwie doof, wenn der Körper das ganze Adrenalin schon im Voraus verschossen hat.  Vorher essen. Ausreichend satt sein, von Anfang an, und nicht zu schwer, damit es nicht auf den Kreislauf geht. Ich hab da in der Vergangenheit schon auch mal zu viel gegessen, was glaube ich dieses Mal echt in die Hose gegangen wäre. Ist halt doof, wenn der Körper vollgefuttert Schmerz aushalten soll. Wahrend dessen essen. Während der Session weiter trinken und essen, nicht nur Zuckerkram, sondern auch was, das länger anhält. Meine Frau hat mich wundervoll mit Essen und Trinken versorgt, das hat wirklich was gebracht. Oft hatte ich nur Bananen dabei oder ne Brezel, weswegen ich gegen Ende anderer Sessions meist hungrig war. Ich hätte nicht gedacht, dass das so was bringt. (Ich hatte ein fettes Sandwich über den Tag verteilt, plus Kinderriegel und Zeugs). Kleidung. Warm und bequem angezogen sein. Ist ja eh irgendwie klar, aber wenn’s so lang geht echt ein muss. Ich hatte extra ne Jogginghose mit, aber hab dann doch die ganze Zeit meine Jeans angehabt. Hat also nicht so doll was gebracht. Temperatur. Ich frier beim Tätowieren gern. Man bewegt sich nicht, man schwitzt vielleicht (ich eher nicht so, zumindest beim Tätowieren nicht), und dann wird’s kalt, besonders auch wenn man nicht genug futtert. Ich hatte Kuschelsocken an (yay!) und mein Tätowierer hat ziemlich drauf geschaut, dass es warm genug ist. Ich hab in der Vergangenheit oft zu spät gesagt, dass es mir kalt ist. Blos nicht machen. Für mich war das n riesiger Unterschied. Lesestoff/Tablet/Musik Finde ich eigentlich eher nervig und unnötig. In den Studios läuft meist gute Musik (ist mit[…]

Vertrauen.

Ich lief vergangene Woche nachts um halb 3 in Los Angeles vom Hotel zu einem etwa 400m entfernten Foodtruck um Tacos zu kaufen. Wir waren wenige Minuten zuvor hungrig im Hotel angekommen, es war mitten in der Nacht und der Foodtruck für seine Tacos bekannt. Ich lief also nachts alleine durch die Straßen einer Stadt, die ich bisher nicht kannte, über die ich aber schon vieles gehört hatte. Eine Stadt, die ich mit Hollywood und der Filmindustrie genauso verband, wie mit Geschichten über Bandenkriegen, Kriminalität und “GTA”. Ich passierte 1-2 Obdachlose, traf auf Nachtschwärmer und die obligatorischen Menschen, die auch nachts um 3 gerade von der Arbeit nach Hause kommen. 24h-Öffnungszeiten sei dank. Natürlich passierte nichts, ich holte zusammen mit 20 anderen Menschen Tacos und Quesadillas und natürlich wurden die handverpackten, mexikanisch-hispanischen Leckereien ihrem Ruf gerecht – sie waren hervorragend. Dennoch bleibt mir eines im Gedächtnis: ich habe mir, meinem Einschätzungsvermögen der Situation in der Straße getraut, mir selbst vertraut. Und gleichzeitig auch allen Menschen um mich herum, dass sie genau wie ich einfach nur leben wollen und ihr Leben leben, nachts um halb 3 in LA. Vielleicht bin ich etwas naiv, aber ich vertraue Menschen, Situationen und mir selbst. Wenn sich etwas scheiße anfühlt, vertraue ich diesem Gefühl und ändere etwas. Vertrauen ist wichtig, es gibt Sicherheit. Aktuell fällt es mir schwer neuen Menschen, mit denen ich mehr als eine Begegnung nachts um 3 teile, zu vertrauen. Gerade hier in den USA, wo doch etwas subtiler kommuniziert wird, wo ich als Europäer nicht immer weiß, ob ich dem Schein trauen kann. Gerade da ist es nicht da, dieses Selbstvertrauen. Ich glaube, es ist schwierig, mit dieser Vertrauenssache. Aber wer nicht etwas oder jemandem von Vornherein nicht traut, kann auch niemals wirklich vertrauen.

Der Indianer

Ich laufe bei -7 Grad zur Bahn, bin gerade dabei den Tag schon abzuschreiben (kalt, lange Uni, abends lernen,…) als ich ihn sehe. Er trägt einen großen Häuptlingskopfschmuck, hat die Kriegsbemalung auf sein Wangen gemalt, unter seiner dicken Winterjacke schauen braune Lederhosen und Mokkasins hervor und: er fährt einen richtigen Roller, keinen Alu-Klapp-Roller, sondern so einen richtig großen, wie ihn Kinder vor 20 Jahren mal hatten (okay, manchmal auch noch vor 10). Ich rede nicht von einem „richtigen“ Pukky-Kleinkinder-Roller in irgendwelchen schrecklichen Farben (okay, ich hätte damals gerne so einen grünen gehabt, aber lieber noch einen altmodischen, größeren Roller), sondern von so einem Teil, dass man noch in irgendwelchen Filmen aus den 50er/60er/70ern sieht, auf dem sogar ich bequem rollern könnte, wenn ich ihn mir nur richtig einstellen würde.Der Indianer auf dem Roller, der gerade wohl zur Schule fährt (6./7. Klasse?) bringt mich zum lächeln.Der Morgen ist gerettet ;-). Auch wenn ich am liebsten wieder zu Nina in unser warmes Bett kuscheln würde. Nina sagt vor dem Einschlafen, sie schläft so gerne in meinem Arm ein, rollt sich in meinem Arm ein und mir tut es so Leid, als ich irgendwann später aufwache weil mein Arm eingeschlafen ist und ich mich anders hinlegen muss. Dabei schlafe ich so gerne mit ihr im Arm ein.

Von irgendwann mal (ein Nachtrag)

Heute Morgen sind es -4 Grad und wie so oft diese Woche komme ich kaum aus dem Bett. Ich brauche morgens nicht länger als eine Viertelstunde im Bad, zumindest dann, wenn ich nur an die BA fahre. Dort gebe ich mir mit mir keine große Mühe. Auch wenn ich mich mit mir manchmal wohler fühlen würde, wenn ich wie früher in Tübingen rumlaufen würde. Mal sehen, vielleicht werde ich wieder etwas mehr so sein. Natürlich immer nur abgeschwächt an der Uni und daheim dann ohne Grenzen. Ich schreibe deshalb darüber, weil es mich heute malwieder so richtig ankotze. Auch meine Schlagfertigkeit hilft da nicht. Dumme Kommentare sitzen dann irgendwie doch. Wobei es nun auch wieder nicht so schlimm ist. Aber manchmal komme ich mir schon vor wie früher, dass ich mich irgendwo abgrenzen will von diesen ganzen…nunja.

Zahlen des Tages

14 Kilometer von Gibraltar nach Afrika, 25000 Menschen könnten ihre Jobs im Maschinenbau verlieren (vor 5 Jahren hieß es: studier Maschinenbau, da wirst du gebraucht), der deutsche Werbemarkt hat ein Volumen von 30 Milliarden Euro, Obama gibt 900 Milliarden aus, Merkel 80, ich bin 25, habe heute 2 Tassen Kaffee getrunken, 1 Schüssel Bio-Müsli gegessen, schreibe immer noch kein 10-Finger-System, sondern eher so was wie 5 oder 6 Finger. Ich mag Zahlen nicht. (alle Zahlen in diesem Eintrag habe ich heute irgendwo gelesen)

Tagesausblick // Mittwoch 2

Nachdem ich wieder früher von der BA los bin um zum meinem Psychodok zu kommen, fahre ich viel Bahn, sehr viel Bahn, schreibe diesen Blogeintrag und lerne. Ich muss nämlich bis morgen einigermaßen in C durchsteigen, meinen „report“ für Web Engeneering fertigmachen und irgendwie sollte ich noch ewig viel anderes Zeug nachbereiten. Das deprimiert mich. Sehr. Ich möchte Zeit für Freizeit, Zeit für mich, Zeit für Nina und Zeit für meine Psychoaufgaben. Oh halt, morgen Abend gehe ich zu Markus und Alina einen Film sehen. Und Freitags lerne ich nicht. Dafür aber Samstag und Sonntag. Wie kann ich nur so wenig lernen……*grml* (Anm. kein Markus und Alina, dafür lernen)

Bahnfahrkopfkino

Morgendliches Bahnfahren. Dazu ASP „Schwarz“. Danach „The Plasmareds“ und „U-Bahn X“. Neben mir sitzt ein junger Mann in meinem Alter und liest „Gitarre & Bass“. Die Buttons an seiner Mütze lassen auf „US-Punk“ schließen. Ich überlege kurz, was für eine Gitarre der Kerl wohl hat, ob er wohl in einer Band spielt und erinnere mich an meine glorreiche Musikerkarriere. Wobei wir mit in etwa 30-40 Auftritten in einem Jahr mal garnicht schlecht waren, wir haben aber auch wirklich überall gespielt inkl. Dem Jugendhaus Hallschlag in Stuttgart, lustige Anti-Agressions-Ecke, aber heftiges Umfeld. Der Jugendhauschef wohnte direkt am Jugendhaus und ist nur mit seinen beiden Schäferhunden spazierengegangen, weil er es satt hat von minderjährigen mit Klappmessern ohne Halt und Grenzen bedroht zu werden. Seinen Geldbeutel nimmt er abends auch nicht mit. Und seit jemand seinen früheren Hund im Garten erstochen hat schlafen die Tiere im Haus. Er hat sich mit seiner Arbeit im Jugendhaus wohl nicht überall Freunde gemacht.Deutschland, das waren die 90er (unglaublich) und eine Stadt wie Stuttgart.Mittlerweile waren wir in Böblingen und die Menschen um mich herum sind andere. Gegenüber ein anderer Informatiker. Musik: KiEw – Käferfrühstück. Der Moment als ich das erste mal „Feierabend in KiEw“ gehört habe. Ich war wirklich etwas schockiert, dass es so was überhaupt gibt. Und dann fand ich es scheisse. Und dann lief dieser Song auch noch jede Woche in der Scheune oder der RoFa. Und irgendwann kennst du den Namen „Douglas Detch“ im Schlaf und magst das Lied. So funktioniert das. 😉 Das ist ja eigentlich genau wie mit allem, was so in der Werbung vorgeführt wird.Was mich daran erinnert, dass Nina und ich gerade Gothic3:Götterdämmerung spielen. Ich lasse mich jetzt nicht über die vielen Fehler in dem Spiel aus, darüber kann man überall lesen, aber: dort gibt es eine Aufgabe, die sich „töte die Entstellten“ heißt. Die „Entstellten“ sind eine Gruppen Menschen, die in einer Höhle leben und keinen Führer anerkennen. Und die soll man töten. Das ist nicht nur politisch absolut unkorrekt, sondern einfach nur geschmacklos und den Schöpfern gehört dafür eigentlich ins Genick geschossen. Großstadtgeflüster – Lebenslauf Mein Magen ist immer noch eine dieser kleinen klebrigen Geschwüre (so fühlt es sich halt an, bil dlich gesprochen) heute Morgen. Ich habe das öfter. Hat mit falschem Essen und zuviel Magensäure zu tun. *brrr* Ich fahre gerade zur BA um mit Menschen, die über „Ökos“ lästern und Schwule nicht mögen in einem Raum zu sein. Zwischendurch prügelt man sich dann und alles ist fein. Solltet ihr das hier lesen: Fresst meine Shorts! 😉 Nein, es gibt sie natürlich auch, die Ausnahmen, die so was wie ein Leben besitzen zu scheinen und damit bin ich dann ja schon mal zufrieden.Ich sollte jeden Morgen heimlich Flyer verteilen und die BA mit politischen und kritischen Postern zupflastern, damit ich mich nicht damit konfrontieren muss, dass ich irgendwie auch versuche einfach zu überleben. Ich ekle mich an. Da ich nun gleich in der BA bin ich einfach nur stolz auf diesen langen Eintrag. Und aus unerfindlichen[…]