Lerngejammere in C

Ich muss dieses Semester ja in C programmieren. Dummerweise arbeiten alle anderen in meinem Kurs für große Unternehmen und haben dort schon zwischen 3 und 4 Tagen Kurse in „C“ besucht. Der Effekt für mich ist, dass Basics icht besprochen werden, alles sehr sehr schnell geht und ich für mich nachlernen muss. Spaß macht das so jedenfalls nicht. -.- Aber verderben lasse ich es mir trotzdem nicht.

BA – Die Hölle auf Erden (oder so ähnlich)

Die letzte Woche war echt die Hölle, zumindest BA-mäßig. Wir hatten 3 Tage einen Kompaktkurs in „web engeneering“. 1,5 Tage lang Html & CSS (was nicht so das Problem war), dann einen halben Tag JavaScript lernen und dann eine Nacht und 8 Stunden lang Zeit ein Projekt abzugeben. *uff*Ich war zusammen mit unserem Schwiegermutterlieblingsmetaller im Team. Da hätte es mich auch härter treffen können. 😉Naja, irgendwie läuft es drauf raus, dass er etwas mehr macht als ich. Eigentlich kein Problem, nur habe ich mein dickes Fell irgendwann vor 2-3 Jahren auf dem Schwarzmarkt verkauft und deshalb fühlt sich so was dann an wie eine Mischung aus Ameisensäure und alkoholhaltigem Rasierwasser auf nakter Haut – nicht wirklich schlimm, aber ganz schön fies.Naja, jedenfalls musst selbst die 2-3 „checker“.Gruppen viel länger bleiben als gedacht, auch wenn die sich vll. Etwas weniger stressen mussten als das Gros von uns anderen. Und: nein, ich werde nicht an der html dieser Seite rumbasteln. Hab ich denn zu viel Zeit?

Der erste Tag des neuen Semesters

Meine erste Sitzung meiner ersten Geographie-Vorlesung war ganz gut. Sicher, der Hörsaal war zu klein, zu heiss und zu voll, aber das ist ja irgendwie immer so -.-. Der Stoff klingt wirklich machbar und ich hoffe sehr, dass es so bleibt und ich meine gewonnene Neugier in Motivation umwandeln kann.Nach etwas über einer Stunde ist der Spuk vorbei und ich verpasse natürlich meine Bahn und stehe am Tübinger Bahnhof rum. Ich lese. Daheim angekommen warten 2 SMS und eine Nachricht von Nina auf mich und ich freue mich wie ein Schneekönig ^^ Ich trinke Tee, esse Instant-Essen und folge einer Linkempfehlung der C’t.Laut “Altersvorhersage” der ZDF-Mediathek werde ich überdurchschnittlich alt und werde mit knapp über 81 Jahren den Löffel abgeben. =) Klingt gut, auch wenn ich mir natürlich nicht vorstellen kann so alt zu werden =) Nebenbei recherchiere ich noch etwas, ob Linux auf meinem Laptop laufen würde und wahrscheinlich wäre es möglich, allerdings werde ich mir “den Stress” nicht antun, ich bin nämlich viel zu sehr auf mein Laptop angewiesen. Gleich werde ich hier noch etwas rumräumen und dann Nina abholen gehen. *freufreu*

Neuer Club

Das Uni hat endlich eine neue Location. Darüber freue ich mich natürlich erstmal, immerhin fehlt mir das auflegen sehr. Auf der anderen Seite ist natürlich der mir sehr sehr liebgewonnene gemeinsame Abend mit Nina gefährdet. Aber wir finden dafür sicher eine Lösung. =) ^^

Stuttgart – Lehrer in der Mittagspause

Da ich ja gerade mein Lehramtspraktikum absolviere und arme Schüler mit meiner Anweseneit beehre 😉 muss ich jeden Mittwoch nach Stuttgart zum “Seminar für LehrerInnen-Bildung” und mich mehr oder weniger (also eigentlich weniger) in Erziehungswissenschaften und Fachdidaktik bilden. Diese Woche fiel bei mir unterricht aus, so dass ich schon 1h früher als geplant in Stuttgart-Mitte angekommen bin und mich mit einer Dose Buttermilch und einem Körner-Brötchen (davon gibt es keine Bilder) auf den Schlossplatz gesetzt habe. Dank meines mittlerweile nichtmehr ganz neuen (für mich 8 Wochen alt, als Modell knapp 1 Jahr alt) “Nokia N73 Music Edition” kann ich doch ganz passable Schnappschüsse machen *find*.Jedenfalls saß ich in der Sonne *brr* und habe mit Nina telefoniert, gegessen und dann Musik gehört und eine Pfeife geraucht. Vielen Dank an dieser Stelle an den netten Anzugträger, der mir auch mein Feuerschnorren hin auch glatt sein Feuerzeug gereicht und sich mit mir kurz recht ned unterhalten hat. =)

Lover’s Lane

Ich komme in den Brechtbau, gehe durch den Eingangsbereich, in dem die ganzen “schwarzen Bretter” stehen und laufe die Treppe hoch in den ersten Stock. Hier befindet sich der Eingang in die Fachbibliothek, diverse Seminarräume und, ganz wichtig, die “Liegewiese”. Einem Bereich mit seltamen Betonklötzen, die mit grünem Teppich überzogen sind und die sicher recht gut zum hinsetzen/hinlegen eignen würden, wären sie nicht ganz so hart. Auf jeden Fall lässt es sich dort recht gut Kaffee trinken oder im Internet surfen, weil die Uni wenigstens hier Geld für ein W-LAN-Netzwerk hatte und es meistens auch noch funktioniert 😉Jedenfalls komme ich die Treppe hoch und mein Blick fällt auf Pärchen Nummer 1, dass am obersten Treppenabsatz steht, er hat seine Hände auf ihrem Hintern, sie umarmen sich leidenschaftlich und sie scheinen am Mund zusammengewachsen zu sein. Gleich gehen sie zusammen auf’s Klo, schieben einen Quickie und freuen sich daran, dass keiner merkt, dass der weisse Fleck auf ihrer Bluse keine Zahnpasta ist…. 😉Ich setze mich und schaue mich kurz um. Ganz hinten, in der Nähe des Fachscharftszimmers liegt sie auf ihm. Und wenn sie beide nicht noch ihre Hosen anhätten würde ich mich fragen, ob ich auf der Liegewiese eines Pärchenclubs sitze. 😉Dieser Eindruck wird von 2 weiteren Pärchen bestätigt, jeweils er hat sie auf seinem Schoß und bevor ich herausfinden kann, wie Heavy ihr Petting nun ist mache ich lieber mein Notebook an. Besser ist das.Aber: Ich fühle mich seltsam an “Lover’s Lanes” erinnert. ^^