Vertrauen.

Ich lief vergangene Woche nachts um halb 3 in Los Angeles vom Hotel zu einem etwa 400m entfernten Foodtruck um Tacos zu kaufen. Wir waren wenige Minuten zuvor hungrig im Hotel angekommen, es war mitten in der Nacht und der Foodtruck für seine Tacos bekannt. Ich lief also nachts alleine durch die Straßen einer Stadt, die ich bisher nicht kannte, über die ich aber schon vieles gehört hatte. Eine Stadt, die ich mit Hollywood und der Filmindustrie genauso verband, wie mit Geschichten über Bandenkriegen, Kriminalität und “GTA”. Ich passierte 1-2 Obdachlose, traf auf Nachtschwärmer und die obligatorischen Menschen, die auch nachts um 3 gerade von der Arbeit nach Hause kommen. 24h-Öffnungszeiten sei dank. Natürlich passierte nichts, ich holte zusammen mit 20 anderen Menschen Tacos und Quesadillas und natürlich wurden die handverpackten, mexikanisch-hispanischen Leckereien ihrem Ruf gerecht – sie waren hervorragend. Dennoch bleibt mir eines im Gedächtnis: ich habe mir, meinem Einschätzungsvermögen der Situation in der Straße getraut, mir selbst vertraut. Und gleichzeitig auch allen Menschen um mich herum, dass sie genau wie ich einfach nur leben wollen und ihr Leben leben, nachts um halb 3 in LA. Vielleicht bin ich etwas naiv, aber ich vertraue Menschen, Situationen und mir selbst. Wenn sich etwas scheiße anfühlt, vertraue ich diesem Gefühl und ändere etwas. Vertrauen ist wichtig, es gibt Sicherheit. Aktuell fällt es mir schwer neuen Menschen, mit denen ich mehr als eine Begegnung nachts um 3 teile, zu vertrauen. Gerade hier in den USA, wo doch etwas subtiler kommuniziert wird, wo ich als Europäer nicht immer weiß, ob ich dem Schein trauen kann. Gerade da ist es nicht da, dieses Selbstvertrauen. Ich glaube, es ist schwierig, mit dieser Vertrauenssache. Aber wer nicht etwas oder jemandem von Vornherein nicht traut, kann auch niemals wirklich vertrauen.

Das Richtige.

Über das “Richtige” wird viel gesprochen, diskutiert, gestritten. in der Politik: “Wie geht man richtig mit Trump um?”, “Wie geht man Richtig mit den ganzen Flüchtlingen um?”, .. auf der Arbeit: “Was ist das Richtige für unsere Kunden?”, “Wie setzen wir XYZ richtig um?”, … im Privaten: “Wie gehe ich mit Person XYZ um?”, “Meinem Herzmenschen geht es nicht gut, wie verhalte ich mich nun richtig?”, “Ist es okay durch halb Deutschland für meinen neuen Schwarm zu ziehen?”, “Ist dieses Tattoo wirklich richtig für mich?”, …. usw. usw. Unser Leben stellt uns immer wieder vor Situationen, in denen es darum geht “das Richtige” zu tun. Doch was genau ist “das Richtige”? Wer bestimmt, was richtig ist? Und wie entscheide ICH, was richtig ist? Irgendwie zieht sich das Thema “tu was, aber blos das Richtige!” durch unser aller Leben. Durch mein Leben, durch Corinnas Leben, durch unsere Beziehungen. Ich hatte einige Gelegenheiten in den letzten Monaten, darüber zu sinnieren. Ich denke, es gibt ultimativ genau 3 Dinge, die man benötigt um “das Richtige” zu tun: Tue für dich selbst “das Richtige”. Wie man es tut, man macht etwas falsch. Man zieht in die USA, man bleibt in Deutschland, man geht als Mutter arbeiten, man bleibt als Mutter daheim bei den Plagen, man erfreut sich an oberflächlichen Dingen, man legt keinen Wert auf Geld und Besitz,… Menschen be- und verurteilen gern. Egal, was mensch tut, es wird falsch sein. Nicht für alle, aber doch zumindest für einige. Deshalb, einfach ausblenden, was andere “richtig” finden. Schwierig, ich weiß. Mir selbst geht es auch so. Ich für meinen Teil versuche mit Menschen zu sprechen, auch einen Rat einzuholen, wenn ich bezüglich etwas unsicher bin, doch dabei frage ich nicht nach richtig oder falsch, sondern eher nach Gedanken und Gefühlen, damit ich eine differenzierte Antwort bekomme. Gleichfalls versuche ich auch zu antworten, wenn andere mich um Rat fragen. Letzten Endes sollte ICH es sein, der etwas richtig findet, denn nur dann kann ich eine Entscheidung treffen, die MEINE Entscheidung ist. Wie gesagt, einfach gesagt als getan, dennoch. Sei kein Arsch, aber sei auch nicht “nett”. “Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.” Jaja, tausendmal gehört. Ich wollte eigentlich “verletze niemanden” schreiben. So ganz passt das aber nicht. Wo ziehe ich da die Grenze?! Sind Menschen verletzt, weil ich meinen Arbeitgeber wechsle? Sind Menschen verletzt, weil ich nicht an Weihnachten nach Deutschland reise? Beides mögliche Szenarien, aber ich denke, man sollte es nicht an der Verletzung festmachen, sondern an ethischem, moralischem Handeln. Das “wie” ist entscheidend. Dann können auch unbequeme, oder schmerzhafte Entscheidungen normal, gut und richtig sein. Das Leben ist kein Ponyhof, und das wird es auch nie sein. Vertrauenspersonen. Vielleicht etwas widersprüchlich zu 1., dennoch: eine oder eine eine Hand voll Vertrauenspersonen, mit denen man die in 1.) auch erwähnten Gespräche zur Reflexion  führen kann, und die einem ehrlich sagen, dass “dieses Richtig” in Wirklichkeit ein großer Mist ist. Ich kann mich dann immer noch für 1.) entscheiden, weil ich immer noch denke[…]

Kein Ikea.

Ich mag Ikea und seine Möbel. Mein halbes Leben beinahe, seit ich 2004 bei meinen Eltern auszog, habe ich mit Möbeln, Küchendingen et cetera von Ikea gelebt. In den letzten Jahren hatte ich dann irgendwann angefangen, ausgehend von der Küche, statt Dingen bei Ikea, teurere Marken zu kaufen, mit dem Fokus, Dinge “für” immer benutzen zu können. Als bestes Beispiel halten meine 3 Küchenmesser von Zwilling her. Ich werde, wenn ich alles richtig mache, nie wieder Küchenmesser kaufen müssen. Nach 6 Jahren jedenfalls benutze ich sie noch genauso gern wie beim ersten Mal. Bei Möbeln hatte ich bisher noch nicht wirklich meinen Weg weg von Ikea gefunden. Hier in Seattle sollte dann alles anders werden. Kein Ikea, ich und Corinna hatten genug. Wir sind dann auch tatsächlich durch diverse Möbelhäuser hier gezogen, und was soll ich sagen…die Amerikaner haben wohl doch einen etwas anderen Geschmack…lassen wir es mal dabei. Möbel in Preisregionen von Ikea sind hier schlicht ausnahmslos hässlich und/oder grottig. Möbel in der mittleren Preisregion sind praktisch ALLE hässlich und wenn man schöne Möbel sieht, hier nennt man das “European style” or “Scandinavian Design”, sind sie praktisch nicht bezahlbar. Als Beispiel sei ein schwarzer Esstisch aus Holz erwähnt, der uns beiden gut gefiel und mit $4000 dann doch etwas außerhalb unserer Möglichkeiten lag. Sprich: wir kauften praktisch ALLE Möbel hier wieder bei Ikea, meist Möbel aus Serien, die aus massivem Holz sind. Hoffentlich erweisen sich diese als langlebig und wir haben eine etwas nachhaltigere Entscheidung getroffen. Schön sind sie in jedem Fall. Ganz ganz selten muss ich dann doch an den Katalog denken. Kürzlich haben wir uns von unserem Hochzeitgeld dann ein neues Service gekauft. Und es ist nicht von Ikea und nicht Steingut, sondern Porzellan. Ich freue mich sehr darüber. Sehr. Nicht nur, aber auch weil es nicht von Ikea ist. Natürlich hat es in einem Büffet von Ikea sein Zuhause gefunden. 😉

Lesestoff.

Eine der Dinge, die ich liebe und doch nicht genug mache, ist lesen. Es gibt nichts entspannenderes, als mit einem Buch auf der Couch, einer Tasse Tee oder Kaffee (oder einem Bier) auf der Couch oder im Armsessel zu sitzen und sich auf eine Wortreise zu begeben. Als Kind konnte ich Stundenlang lesen. Und noch heute, bekomme ich sehr wenig mit, wenn ich versunken in einem Buch bin. Man muss mich dann schon sehr laut und direkt ansprechen, damit ich reagiere. So manchen Menschen hat das schon zur Weißglut getrieben. Irgendwie bin ich froh, dass ich in ein Buch so versinken kann. Ich lese bis heute keine Ebooks. Bücher sind Spaß, Freude, der Geruch eines Buches ist etwas wundervolles. Sowohl wenn es ganz neu ist, als auch wenn es ein gelesenes Buch ist. Ich finde auch Flecken in Büchern völlig okay. Das Buch hat dann auch gelebt. Ich lese meist nicht in der Badewanne, auch wenn ich wellige Seiten, solange es nicht bei einem teuren/edlen Hardcoverbuch ist, nicht schlimm finde. Hier mal ein Blick auf meine Leseliste, die viel zu lang ist. Die Bücher liegen auf der Ablage unseres Couchtisches, damit die Wahrscheinlichkeit steigt, sie in die Hand zu nehmen. Die Bilder sind Links zu Amazon, falls ihr interessiert seid. Was lest ihr so? =) PS: Das letzte gelesene Buch war übrigens Harry Potter and the Cursed Child. Washington’s Pacific Coast Mein Geburtstagsgeschenk dieses Jahr war ja ein Ausflug auf die Olympic Peninsula und Walewatching. Cori schenkte mir dazu ein sehr nett geschriebenes Buch über die Pazifikküste unseres Heimatstaates. Sowohl informativ und gleichzeitig amüsant schreibt der Autor über diesen wundervollen Landstrich. Little Paris Kitchen & My Paris Kitchen Beides Geschenke zur Hochzeit. Ich stehe ja auf schöne Kochbücher. Bisher leider nur drin geblättert, werde ich die hoffentlich dieses Wochenende mal anfangen können. Yay! Vorher muss ich allerdings was essen, sonst bekomme ich beim Lesen einen Fressanfall 😉 Fragebogen Ein Geschenk von C. & D. zur Hochzeit. Kein Buch im eigentlichen Sinne. Ich habe bisher 2 Fragebögen gemacht und ich finde nicht alle gleich gut, aber sie bringen einen wundervoll zum nachdenken, und es sind wirklich knackige Fragen dabei. The Art of Asking Ich habe das Buch jetzt 3 Mal angefangen und muss es die Tage nochmal anfangen. Es ist gut und berührend und ich weiß auch nicht wieso ich es nicht fertig gelesen bekomme. Verdammte Hacke. Gevatter Tod Ich lese Corinna gerade dieses Buch vor (wir schaffen nicht mehr als 1-2x pro Monat, aber immerhin. =)

5 Punkte

Meine Lieblingskneipe hier in Seattle, die gleichzeitig die älteste Kneipe in Seattle ist, hat eines meiner Bilder vom Feierabendbier letzte Woche in ihrem Instagramaccount gefeature. Yah, wo ist mein Freibier?! 😉 Gerade will ich das Bild hier bloggen und stelle fest, dass es aus dem Account vom 5 Point Cafe verschwunden ist. Pisser. *grml* Hier trotzdem mein Boneyard IPA.

Schwarzweiß.

Ein Gedanke, den ich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder hatte, hat sich während einer Tattoo-Session gestern (Details vielleicht irgendwann, oder vielleicht auch nicht), soweit  manifestiert, dass er “verblogbar” ist. Menschen denken gerne in schwarz-weiß. Entweder ist etwas gut, oder es ist böse. Dazwischen ist schwierig, kompliziert, anstrengend. Das sieht man natürlich besonders gut an politischen Debatten, die gerade jetzt (hallo Mister Trump) besonders hart geführt werden. Ebenso natürlich ist nichts daran neu. Gab es schon oft, vielleicht schon immer?! Doch meine Herangehensweise an das Thema “Schwarzweißdenken” kommt aus einer anderen Richtung. Ich lerne, bedingt durch den Umzug, noch immer sehr viele Menschen neu kennen, deren Rolle in meinem Leben völlig offen ist, sie sind neu und ich bin für sie neu. Sehr viel mehr als erwartet öffnen sich diese neuen Bekanntschaften mir bzw. uns, und manchmal kommt dann eben auch etwas zum Vorschein, mit dem man zumindest nicht gerechnet hat. Vielleicht war es überraschend, vielleicht positiv, manchmal auch “negativ”. Gleichzeitig hat natürlich auch meine Situation – Beziehungsende, “schnelle” neue Beziehung, gemeinsamer Umzug in die USA, Heirat – sicherlich auch bei Manchen zu erhobenen Augenbrauen geführt. Zumindest vermute ich das bei wenigen, entfernteren Bekannten. Familie und Freunde waren da wider Erwarten unfassbar offen und voll hinter mir und meiner Frau. Jedenfalls brachte mich beides nun in den letzten Wochen oder auch Monaten dazu, über meine eigene Sichtweise auf andere Menschen und ihre unerwarteten Eigenschaften, Meinungen, Gedanken, Gefühle und Lebensentwürfe nachzudenken. Ich denke, dass ich früher radikaler gedacht habe, absoluter und oft in schwarz-weiß. Person X hat Y getan, oder Z gedacht, deshalb mag ich sie nicht, oder finde sie doof, oder bin verschlossen, oder mache mich vielleicht doch auch mal lustig. Ich denke von mir, dass ich schon länger, über mehrere Jahre, ein eher gutmütiger, diplomatischer Mensch bin und zusammen mit meiner Empathie –  einmal Empath, immer Empath – oft Verständnis hatte für Menschen und ihre von mir unterschiedlichen Meinungen, Gedanken, Gefühle und Lebensentwürfe. Im Geheimen habe ich dann aber doch geurteilt, verurteilt, belustigt oder ignoriert. Ich denke, dass das falsch war und ed hat vor 3-4 Jahren in Deutschland angefangen, dass ich dieses Verhalten an mir so nicht mehr wollte und deshalb versucht habe zu ändern. Hoffentlich erfolgreich. Durch den Umzug und die Notwendigkeit, offen für Neues zu sein, hat sich das noch verstärkt. “Wer bin ich, dass ich mich über Person X stelle?!” ist da so ein zentraler Gedanke. Ein anderer ist, dass ich fast automatisch annehme, dass alles, was ich von einem Menschen erfahre, nur die Spitze des Eisbergs sein kann. Gleichzeitig musste ich kürzlich erkennen, dass es Verhaltensweisen gibt, die mich da dennoch an meine Grenze bringen. Zu Recht wie ich finde musste ich mich von einem Menschen distanzieren, denn alles muss man nun wirklich nicht tolerieren. Dennoch konnte ich es in der Situation und den darauf folgenden Tagen nicht dabei belassen. Ich konnte oder wollte nicht von einem großen Eisberg unter der Oberfläche des beschissenen Verhaltens ausgehen, sondern fällte mein Urteil. Mit der Distanzierung bin ich im[…]

Ich bin wieder da.

So, nach vielen, vielen Stunden ist elektrojunge.de wieder online. Und es sieht ein wenig anders aus. Ich hoffe es gefällt, und falls nicht, so teilet es mir mit, Gesindel! 😉 Ich hoste mein Blog jetzt bei Manitu und die Kommunikation ist im Vergleich mit 1blu einfach eine andere Welt, und dank einer Supersonderaktion kostet mich das Paket lächerliche 2,50 im Monat. Ich hoffe, dass mein positiver Eindruck bleibt und wünsche euch einen wundervollen Sonntag bzw. einen guten Start in die Woche. Schauen wir mal, ob es demnächst hier wieder mehr zu lesen gibt. <3 Benny

Wechsel weg von 1Blu

Ich kämpfe gerade mit meinem alten Hoster 1Blu, der meine Domain nicht rausrücken mag. Okay, es ist etwas komplexer, meine Authcodes haben nicht funktioniert. Jedenfalls ist das “neue” Blog bisher nur über eine dumme, unleserliche Adresse erreichbar. Also seit so etwa 4 Wochen, was mich gewaltig nervt. Stay tuned, es kann sich noch um Tage handeln.  

Wasserstandsmeldungen

Ich habe vor Kurzem ein wenig überlegt, was dieses Blog so werden könnte, ob ich wieder mehr Alltagsdinge schreiben soll, etwas mehr politisches Zeug, oder doch mehr Gefühlskram. Wirklich eine Antwort habe ich darüber jetzt nicht gefunden, wahrscheinlich finde ich wie so oft in den letzten Jahren keine Antwort und schreibe doch wieder alle paar Wochen einen Eintrag hier und zack gibt’s das Blog 20 Jahre. Schön wäre es auf jeden Fall. Ich versuche mich mal ein bisschen an mehreren Dingen. Yoga Ich habe das letzte halbe Jahr in Herrenberg ja wieder regelmäßig Yoga gemacht und war im April und März hier in Seattle schon auf der Suche nach einem Yogastudio. Irgendwie war das nicht so einfach. Ich war ein paar Mal bei einem ganz netten Yogi, der dann aber doch mehr esoterisch war, wobei das nicht das Problem war. Sondern eher, dass die Stunden wirklich zu 60% Meditation war, und sonst eher auf Atemübungen beruhten. Das ist tatsächlich anstrengender als es klingt, aber ich habe Yoga auch immer deshalb gemacht, weil meine Rückenschmerzen damit weniger wurden. Hier in Seattle wird Yoga sehr fitnessorierntiert betrieben, was ich auch wieder nicht so doll finde. Als Extrem gibt es dann “Hot Yoga”, bei dem der Raum auf über 30 Grad erhitzt wird und man sich einen abschwitzt. Auch nicht ganz das, was ich wollte. Ich bin jetzt jedenfalls bei Home Yoga gelandet, bei dem es eine Mischung aus Hatha- und Flow-Yoga gibt. Die 3 Lehrerinnen, die ich bisher hatte, waren alle nett, die Menschen sind ziemlich normal und je nach Tageszeit, ist der Männeranteil zwischen 0 und 40%. Nachdem ich 2 Mal dort war, habe ich jetzt zwei Wochen nur daheim Yoga für mich gemacht und letzte Woche hier im Seattle Center, unter der Space Needle, wo es im Sommer kostenloses Yoga mit einer der Lehrerinnen von Home Yoga gibt. Mein Rücken mag es, und unser Wohnzimmer ist so groß, dass ich genug Platz für alles habe. So langsam werde ich auch besser, ich habe heute 30s den Krieger 3 gemacht. Stress und Arbeit Mein erst im September gewachsenes Team gehört nun zu einem neuen Team, mit einer echt ambitionierten Timeline und wow, viel, viel neuem Kram. Mich hat das ganze auf dem Falschen Fuß erwischt. Ich hab auf das neue Zeug echt “Bock”, habe meinen Platz im Team aber noch nicht gefunden und mich stresst das ziemlich. Ich merke, dass ich mich nicht gut genug fortgebildet habe 2015 und jetzt muss ich mich anstrengen. Dazu noch Überstunden. Aber ich kriege das hin. Gut, dass ich Yoga mache. Laufen Ich gehe wieder 2x die Woche Laufen. Zuerst nur 2 Meilen, jetzt schon 3 (knapp 5km). Zusammen mit A. und C. auf dem Campus. Wir arbeiten kaum noch zusammen (siehe oben), da ist es schön zusammen was zu machen. Und wenn es nur Laufen ist. Mal sehen ob ich kommende Woche die 5 Meilen knacken kann.