Ich mag diese HITZE!

Ja, richtig gelesen. Ich glaube nämlich an Gerechtigkeit. Ich befinde mich inhaltlich gesehen auf der Zielgeraden der Bachelorarbeit, es fehlt noch: *trööööt* das Schlusswort, das Vorwort und je ein Abstrakt in Englisch und Deutsch. Also bin ich inhaltlich praktisch fertig, habe noch knapp 2 Wochen Zeit das Ding zu korrigieren und  danach *nochmaltröööt* bin ich eine Woche im Urlaub, da mir meine wirklich unendlich lieben Eltern Geld für einen Urlaub schenken. Den verbringe ich dann mit @FrlNinutschka irgendwo. Wo wissen wir morgen. =))) So, und nun noch eine Stunde Arbeit bei dieser Affenhitze und dann geht es daheim weiter. ^______^

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Blogexperiment 7 – Islandpferde, roter Wein aus Italien, irischer Whisky und eine Probe

Die Tage zur Zeit sind zerreißend für mich. Ich pendle zwischen Glück und Trauer, mehr als sonst und mehr als ich für normal erachte, aber das ist glaube ich ganz gut so gerade und ich ertrage es und erfreue mich daran, dass alles so intensiv ist. Zumindest versuche ich es als etwas gutes wahrzunehmen. Es reißt trotzdem an mir und macht mich manchmal ganz fertig. Die Zerreißprobe setzt sich fort wenn es um Freizeit vs. Arbeit/Uni geht. Eigentlich ist es ja nicht direkt eine Probe, aber ein Wenig fühlt es sich schon so an. Ich arbeite so 8-10 Stunden am Tag, normal wie ich finde, und daheim versuche ich dann den Spagat aus Freizeit, die ich will und auch immer wieder brauche, und der Bachelorarbeitssache, die mich immer wieder doch sehr in Anspruch nimmt, weil ich gerade doch ein wenig in einem Loch hänge, aus dem ich gerne wieder raus wäre. Heute war so ein perfektes Beispiel. Ich war etwas später bei der Arbeit (ich meine so gegen 10) und war dann entsprechend um 7 zuhause. Nina war noch bei mir und nach dem Abendessen saßen wir bei einem Glas leckeren Wein (ein leckerer Bardolino Classico) auf der Couch eingerollt und haben eine Naturreportage über Island im TV (ARD) angesehen, die sehr schön war. Viele Islandpferde, aber auch Füchse, Seevögel und viel viel traurige, böse Natur. Jedenfalls war es sehr erholsam. Ich musste aber, und das war klar, noch etwas an meinem Bachelordings programmieren (ausnahmsweise programmieren, juchu!) und dann saß ich von 9 an fast 2 Stunden dran, bis das Fräulein berechtigterweise ihren Unmut Kund tat und ich Schluss machte. Und genau dieses ewige Hin-und-Her zwischen Freitzeit und Arbeit/Uni, darauf habe ich keine Lust mehr. Es reißt an mir. Deshalb habe ich mich gegen der Lehrerberuf unter anderem entschieden und jetzt, nach 3 Jahren, wo es mir an der DH immer wieder so gegangen ist, habe ich keine Lust mehr. *brrr* Darauf muss ich jetzt gleich ein Glas Whisky trinken, von dem, den ich von meinem Chef gewonnen habe. Aber das wiederum ist eine andere Geschichte. Darauf freue ich mich am meisten. Und darauf, endlich mal in den Urlaub fahren zu können. Nach 2004 das erste Mal.

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Blogexperiment #2a – Word for Mac 2011 und die Zitateverwaltung

Ich schreibe ja, wie ich bereits an anderer Stelle berichtet habe, meine Bachelor-Thesis. Abgabe ist am 5.9. und ich bin nun immerhin schon bei etwa der Hälfte der Seitenzahl, und das auch nach der Hälfte der Zeit. Soweit ganz gut. Im Folgenden möchte ich euch kurz einen kleinen Tipp mit auf den Weg geben, wie ihr einen Bug in “Word for Mac 2011” beheben könnt. Waum ich “Word for Mac 2011” für meine Thesis nutze und nicht das gute “LaTeX”, das verrate ich ein anderes Mal. Jetzt zum Problem: Word for Mac 2011 hat einen Bug in der Zitateverwaltung. Es ist nicht möglich, die Literaturliste zu Pflegen und die Verweise auf die Literatur, die sich sehr komfortabel in den Text einfügen lassen, in Fußnoten einzufügen. Das Problem trat in der ersten Version des Programmes auf, wurde wohl mit dem 2. oder 3. Patch behoben und tritt mit dem Service Pack 1, das ich installiert habe, wieder auf. Ziemlich doof. Ich habe mich durch X Foren gegoogelt, Anleitungen und Workarounds versucht und letztendlich hilft folgendes: Speichert das Dokument als “.DOC” und NICHT als “.DOCX”. That’s it. Bleibt zu hoffen, dass die/den geneigte/n LeserIn diese Info rechtzeitig erreicht. Mich hat dieses Wissen etwa 2,5 Stunden gekostet.

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Blogexperiment #0 – Intro

Allen Vorsätzen zum Trotz: ich habe es nicht geschafft. Ich hatte nur die besten Vorsätze. Vielleicht war ich zu selten zuhause, habe mir zu viel aufgehalst, mache zu viel oder bin zu abgelenkt. Final komme ich zu dem Schluss, dass ich so richtig viele gute, schlechte oder traurige Ausreden finde, weshalb der letzte Eintrag hier schon wieder zwei Monate her ist. Ganz egal. Ich gehe das jetzt kämpferisch an, und das hat mehrere Gründe. Ich schreibe gerade an meiner Bachelorarbeit und lerne und erfahre in diesem Zuge viele neue Dinge, die es sich lohnt zu teilen. Angefangen bei simplen Dingen wie “Welche Werkzeuge benutze ich”, “welches Thema hat meine Arbeit”, über Literatur, die ich lese, und und und. Darüber lohnt es sich zu bloggen und das werde ich nun auch tun. So. Außerdem passieren auch immer noch in meinem Leben genug Dinge, die ich für bemerkenswert halte um sie zu bloggen. Also auch hier: Benny, do it! Deshalb: los geht’s, ich starte ein Blogexperiment. Ich blogge JEDEN Tag mindestens einen Eintrag. Als Eintrag gilt alles, das länger als ein einzelner Tweet ist. Das ganze läuft unter dem Stichwort “Blogexperiment”. Los geht es: jetzt!

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Endspurt

Achtung, Achtung. Dies ist keine Übung. Mein Gehirn läuft gerade aus. Ich habe nun 4 von 6 Prüfungen hinter mir, mein Hirn schmerzt und ich kann gelerntes schlechter abrufen. Es wird Zeit, dass das hier alles vorbei geht. Aber wisst ihr was: es ist das letzte Mal. Vielleicht für immer, aber ganz sicher für eine ganze Weile. Meinen Master werde ich wenn, dann erst in 2-3 Jahren machen und mal sehen, was ich dann davon halte. 😉 Nein im Ernst. Die Luft ist raus. Ich will da raus, Geld verdienen, abends heimkommen und dann frei entscheiden können, womit ich meinen Abend und meine Wochenenden verbringen kann. Und nicht mehr jeden Sonntag mit “da muss ich lernen” abhaken müssen. Das nervt. Bis dahin sind es noch 2 Prüfungen, 3,5 Monate Bachelor-Arbeit schreiben und dann bin ich frei. Zumindest relativ gesehen. Nein, ich wiederlege mich gleich: ich bin auch jetzt frei, nur dann bin ich freier. Absolut gesehen. Ich bin derzeit ja auch sehr umtriebig, organisiere gerade noch mal eben 2 Events mit der Stuttgart GTUG (1x 100 Teilnehmer, 1x 300), habe zwei Fachartikel mit einem Kumpel verfasst, die Ende Mai erscheinen werden (AM KIOSK! Wtf?!), arbeite schon wieder an einem neuen Vortrag und habe eine super Idee für eine Polit-Kunst-Application. Aber mehr darüber demnächst. Überhaupt, ich und bloggen. Aber lassen wir das. Jetzt gibt’s erst mal noch eine Musikempfehlung. Kauft den Welle Erdball – Hörerclubsampler zum 15jährigen Bestehen. Ist gute Elektromucke drauf. Wirklich. Hier mal einer der Songs von den dänischen Jungs von Neotek, auch wenn der Song sehr schnulziger Synthiepop ist – sonst machen die richtig guten, technoiden Elektro.   Der “Funkhausgruppe”, da kann man sich auch denken, wer alles dahinter steckt. Und dem trashigsten Musikvideo seit Menschen Gedenken von Homo Futura (aka Welle:Erdbell), bei denen die Musik wenigstens die alte Qualität hat. Den Gesang muss man natürlich mögen. Oder eben nicht. Den zweiten ersten Preis, dieses mal für die trashigsten Schüttelreime, haben sie auch eingesackt. 😉

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Ach, ich studiere ja auch noch.

Seit ich bei meiner kleinen Firma in Sindelfingen meinen Arbeitsvertrag für Herbst unterschrieben habe, und ich alles mit großen Schritten auf Bachelor-Thesis-Verfassen hinläuft, rückt die Studiererei an der Uni echt so langsam aber sicher in den Hintergrund. Ich bin mindestens 1 Tag pro Woche – gerne verteilt auf 2 halbe Tage – in der Firma. Dazu kommen noch 2 Vorträge Ende März samt entsprechender Fachartikel, vielleicht etwas mehr Aktivität für die Stuttgart GTUG, bewusst Freizeit zu haben und Zeit für mich und Nina zu finden. Oh, und Vorlesungen besuche ich natürlich auch, so ungefähr 25 Stunden oder so pro Woche. Und ein kleingroßinteressantlangweiliglangsamvorsichgehendes Studienprojekt gibt es da auch noch. Seltsamerweise scheint mir das zur Zeit, zumindest gefühlt, also völlig irrational, mit links zu gelingen. Manchmal frage ich mich ja, ob ich dann nicht einer wirklich gut gemachten Selbsttäuschung unterliege. Ich denke nicht, nein eigentlich bin ich mir echt sicher. Und falls es doch Opfer einer Selbsttäuschung bin, hey, dann war/ist sie echt gut. 😉  

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Und was geht sonst so – Lebenszeichen in Episoden

Einleitung: Mein letzter Blogeintrag war ja recht lange und sehr technisch und hatte nur einen kleinen persönlichen Touch. Deshalb möchte ich nun einen persönlicheren, “normalen” Blogeintrag hinterherschieben. Irgendwie ist es natürlich sehr mutig von mir – naja, eigentlich nicht – hier über Technik und so zu schreiben und dann eigentlich aber zu weiten Teilen doch sehr persönlichen Kram zu schreiben und hier stehen zu haben und dann ab und an auf Twitter auf dieses Blog zu verlinken. Ich habe für mich aber eine Vereinbarung mit mir selbst, auf die mich letztlich Nina gebracht hat. Auf mein Blog bezogen bedeutet diese Vereinbarung, dass ich mich als der Mensch präsentiere und zeige, der ich bin. Soll heißen: keine 2 Identitäten “Job-Benny” und “Freizeit-Benny”. Ich halte eine gewisse Trennung von Arbeit und Freizeit schon für wichtig, vor allem, da sonst viel Arbeit mit in die Freizeit wandert und auf Dauer sehr anstrengend wird. Das ist aber letztlich nur eine Frage der persönlichen Disziplin und des Verstandes, abschalten sollte bzw. muss eigentlich jeder Mal. Ich meine damit aber, dass ich mir keine zweite Identität aufbaue, jeder darf wissen, dass es dieses Blog gibt und dass ich hier als Privatperson schreibe. Wer damit, auch ein Arbeitgeber, ein Problem hat, der, nun ja, ich finde das nicht angemessen. Privatsache und so. Meinen Job mache ich ja trotzdem. Episode 1: Erfolg Diese Woche kam elektronische Post von den Organisatoren der OOP 2011, einer großen IT-Konferenz in München. Ich werde zusammen mit dem Stefan (@onlythoughtwork) einen 1-Stündigen Vortrag halten und bin jetzt, wenn ich so daran denke, schon ganz aufgeregt. Immerhin zahlen die Teilnehmer sehr viel Geld um dort hin zu gehen. Wie ihr merkt bin ich da schon ziemlich stolz drauf, dass meine Einreichung angenommen worden ist. Irgendwie ist das fast surreal. Mein Chef wusste bis vor kurzem nichts davon und hat es dann bei einem Treffen aller Mitarbeiter erwähnt, was ich dann doch etwas unangenehm finde. So ganz geheuer ist mir das dann doch nicht und ich mache das ja zu Hauptteil nur weil es mir Spaß macht und nicht, weil ich das für mein Ego brauche, oder sonstwas. Episode 2: Universität Die Uni hat angefangen. Das gleiche hässliche Ambiente wie früher, neue, nur mäßig bequemere Stühle und die gleichen Leute, bis auf.. ach lassen wir das. Besser es ist, junger Padawan. Jedenfalls steht wenig Programmiererei, viel Softwarearchitektur und sonstiger “Theoriekram” an. Ich habe Organisationspsychologie belegt, was zwar wenig neues bringt, aber immerhin auch mal ganz nett zu hören ist. Schon etwas merkwürdig, dass da Leute von Anfang 20 sitzen, die noch nie was von Sigmund Freud gehört haben bzw. für die Psychoanalyse ein neues Wort in ihrem Wortschatz bedeutet. Aber nun ja, jetzt werde ich ja gleich wieder so negativ. Tssss. Ich arbeite künftig mit einem meiner Kommilitonen an der anstehend Studienarbeit – das Thema bekomme ich erst nächste Woche wirklich genehmigt – und ich freu mich schon sehr auf neue Dinge und viel neues Zeug lernen und so. Mal sehen, welches unserer gelisteten Themen[…]

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Back @ Uni

Ich bin wieder an der Uni. Juchuuu. Nein im Ernst. Dieses Semester wird es wohl nicht wirklich viele interessante Vorlesungen geben. Trotzdem bin ich motiviert, endlich mal Zeit was mobiles zu entwickeln. =) Außerdem fallen diese Woche noch einige Vorlesungen aus. Die Mittagspause gestern – mit einem Kommilitonen auf dem Schlossplatz in der Sonne sitzen und quatschen – werde ich so, oder so ähnlich beibehalten. Etwas mehr Lockerheit und trotzdem ach etwas mehr diszipliniertes Handeln, damit ich besser, effektiver lernen, und trotzdem mehr Freizeit haben kann. So, nun höre ich auch wieder der Vorlesung zu =) Grüße aus dem dunklen, nagelneu möblierten Hörsal. Benny

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Polizei und Studienproteste

In Frankfurt wurde das Casino der Uni mit Polizeigewalt geräumt. Weshalb wehren sich die breiten Massen der Studis nicht?! KLICK In Tübingen wurde übrigens schon vor einer ganzen Weile der Kupferbau mit Polizeigewalt geräumt. KLICK Nun ist er aber schon wieder besetzt. Dieses Mal scheinen sich die Lehrkräfte bzw. die Unileitung etwas mehr auf die Studierendenschaft einzulassen, wenn man das an der Tatsache festmachen kann, dass die Anwesenheitsbeschränkung aufgehoben wurde

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