Blogexperiment 11 – Heuchelberg

Der Name ist doof, aber wir waren heute mit meinem Brötchengeber (www.aformatik.de) als Sommerausflug auf dem “Heuchelberg”. Kannte ich nicht, aber ist wirklich wunderschön. Das Essen ist lecker und zum aller aller größten Teil aus der Region und komplett biologisch. Der Wein ist lecker und es gibt bayrisches Bier (König Ludwig Dunkel), dass ich so mag. Falls ihr mal in der Region um Heilbronn unterwegs seid und über das Land sehen wollt und gemütlich von einem Sofa aus den Blick schweifen lassen, lecker Essen und trinken wollt (Preise finde ich zivil, Stuttgart ist ja schon etwas weg) oder den Aussichtsturm erklimmen wollt, einfach mal nach “Heuchelberg Warte” googeln.

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Blogexperiment 6 – Sontag

An einem Sonntag begab es sich, dass ich mich zusammen mit Nina zum Essen bei meinen Eltern einlud. Wir tranken Kaffee, unterhielten uns gar prächtig und überraschten meine Mutter. Danach versackten wir, so kann man es echt sagen, auf dem Stadtfest meines Geburtsortes. Es war wirklich nett dort. Gauklereien, leckere türkisches Essen der türkisch-moslemischen Frauenbundes (ja, genau, richtig gelesen!) und Musik (Cover-Rock/-Pop und wohl auch irish folk) von Eddie Danco (leider ist seine Webseite nicht aktuell, weshalb ich sie nicht weiter verlinken mag). Im Oktober gehen wir wieder hin. =) Jedenfalls war der Aperol Sprotz (bzw. die vielen), die Nina und ich tranken herrlich und ich bemalte ein Holzhaus-Schild für Nina beim Stand der Grünen und sie hat sich sehr gefreut, auch wenn ich wegen des kleinen Holshaus-Schildes schon mehrfach weinen musste und tottraurig war/bin. Aber davon vielleicht ein anderes Mal.

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Umzugsnachwehenfieber

So, nach ein paar Tagen „offline“ wird es nun wieder Zeit ein wenig Text in den Rachen meines kleinen Blogs zu werfen, damit es den gerade so schön angesetzten Speck nicht gleich wieder verliert. 😉 Es soll doch ein wohlgenährtes kleines Blog sein und bleiben. In jedem Fall  aber ein Blogeintrag. Juchuh! Letztes Wochenende war das große Umzugswochenende. Also die Tage davor waren voller Kistenpacken, dann am Freitag zuerst ich, dann am Samstag Nina umziehen und dann wieder alles einräumen. Zwischendurch noch mit ein paar Lieben meinen Geburtstag feiern und dann wieder weiter einräumen. Der Zwischenstand bisher lautet: 90% eingeräumt, es ist unmöglich ohne Dübel Bilder aufzuhängen (massive Stahlbetonwände) – weshalb die Wände nackt sind -, noch eine Hand voll Dinge an der Wohnung müssen von meinen Vermietern gerichtet werden, wenn sie aus dem Urlaub zurückkommen, die Geschirrspülmaschine gehört dazu – weshalb ich schon ganz schwielige Hände vom Abwaschen habe -, in meinem Futon (Euphemismus für Matratze plus Lattenrost ohne Bett) schläft es sich super, Ninas Wohnung ist erst zu 30% eingeräumt, bisher lag ich noch nie alleine in meiner neuen Wohnung im Bett, in meiner Wohnung wird es relativ frisch, wenn es draußen nur 15 Grad hat, da draußen sind viele Jagd-/Hauswinkelspinnen – die ich natürlich heldenhaft bekämpfe -, ich gieße gerne den Garten meiner Vermieter, so lange die im Urlaub sind und man braucht auf meiner kleinen Terrasse zu gewissen Zeiten doch einen Sonnenschirm, wenn man auf dem vorderen Stuhl sitzt. Postkartenmotive aller Ecken meiner Wohnung mache ich bei Gelegenheit, wenn ich die letzten 2 Umzugskartons eingeräumt habe. Oh, und der Kühlschrank kommt erst kommende Woche, weshalb das Essen etwas einseitig ist. ^^ Was das angeht ist doch also alles totaaaaalalalalalal cool. Morgen geht auch die Arbeit wieder los, mal gucken wie‘s so wird. Ich bin ja total hinterher mit meinem Projekt, also irgendwie muss das in 3 Wochen fertig sein und ich bin noch nicht mal bei 50%, sondern eher so 40%. Dooooooooooof. Naja, ich darf mich wohl einfach nicht verrückt machen lassen. Dumm nur, dass ich mich immer verrückt machen lasse. Zumindest meistens. Deshalb geht es morgen früh auch erst mal ins Fitnessstudio. Ganz genau, ich mache Fitness und so. Schweiß und so. ^^ Aber es macht Spaß, ich nehme meine Informatikersesselfurzerkilos ab und tu was gegen das „Mitte 20 und Vollkrüpel“-Syndrom. Grüße in die Sonntagnacht. Benny

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Samstagsmittagsgedankenstrudel (mit Vanille wäre er noch leckerer)

Ich sitze an unserem Schreibtisch und schreibe Blogeinträge. Mittlerweile hat sich meine Virusinfekt wohl in irgendwelche kleinen Ritzen meines Körpers zurückgezogen, wo er auch bitte NICHT wieder hervorkommen soll, und denke an die letzten Tage. Daran, dass ich mehrfach verzweifelt vor einer total sinnfreien Übung saß und versucht habe mit Virus im Körper irgendwelche Algorithmen in C zu programmieren. Abgeben muss ich zum Glück erst am Montag und ich würde sagen, dass ich zu 80-90% fertig bin. An dieser Stelle sei auch mal mein Klassenkamerad John erwähnt, der mir ausführlichst am Telefon geholfen hat (-> Dankeschön!!!). Nina und ich haben Kaffee getrunken, zwar war der Zucker alle, aber wir hatten vom Besuch von Ninas Familie noch Süßstoff da. Der Kaffee (sehr stark, da wir Jacob’s Krönung noch verbrauchen – Moment, dazu wollte ich doch auch noch was bloggen) schmeckt mit Süßstoff schon genießbar, allerdings ist uns schleierhaft, wie jemand so einen Kaffee freiwillig trinken kann. (Jaja, ich weiß, normalerweise macht das keine Sau freiwillig, Diabetes und so, ich weiß) Dabei versucht seit Jahren ein Hersteller eine gesunde Süßstoffalternative in Deutschland auf den Markt zu bringen, scheitert aber an den Mauern, die die Süßstoffhersteller errichtet haben (offiziell wird der Süßstoff einfach nicht als Nahrungsmittel in Deutschland zugelassen, obwohl er sonstwo zugelassen ist, nur eben nicht hier). Nach Kaffee und Kuscheln sitze ich in der Sonne auf dem Balkon, rauche eine Pfeife mit leckerem neuen Tabak und brenne ein kleines Loch in mein Laptop. Deshalb verschiebe ich das Bloggen auf "nach dem Rauchen", lese dann Hamlet (oh man, tolle Sprache, aber ich habe soooo viele Vokabeln vergessen), dass ich bei meiner Zwischenprüfung in Englisch auf der Literaturliste stehen hatte obwohl ich es nicht gelesen hab (Mann, ich hatte echt Glück, dass ich stattdessen über "The importance of being ernest", E.A. Poe’s "Raven" und "Moby Dick" geprüft wurde). Ich bin unglaublich glücklich und fühle mich so unendlich wohl.  Generell fühle ich mich heute (bzw. schon seit Donnerstag) mit Nina heute besonders verbunden und innig und als ich dieses Gefühl einfach rauslassen muss mache ich eine kurze Rauch-/Lesepause und sag ihr das. Sie freut sich und lächelt so unglaublich schön. =) Es ist Samstag, das Wetter ist toll, wir haben nicht einen Euro, den wir für irgendwas ausgeben könnten (zum Beispiel für eine Bahnfahrkarte für Nina, ein Bier irgendwo, einen kurzen Abstecher bei Lidl/Marktkauf oder sonstwo) und wir werden uns trotzdem einen besonders schönen Samstag machen. =) Wochenende ist super.   Deshalb allen da draussen auch ein schönes Wochenende =)

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Biologisch-dynamisch-asiatischer Start ins Wochenende

Angeregt von einem Beitrag, den Nina auf Liss Profil im SG gelesen hat, haben wir beschlossen nur wieder Fleisch von wirklich biologisch aufgezogenen und geschlachteten Tieren zu essen. Denn selbst wenn ich bei Marktkauf ein Biofleischprodukt kaufe heißt das lange nicht, dass das Tier artgerecht gehalten wurde. Klar, es wurde "besser" gehalten als die konventionell gequalhaltenen Tiere, aber trotzdem muss die Produktion der Fleischprodukte eine industrielle Produktion im großen Stil sein, sonst würde es sich für ALDI-LIDL-UNDWIESIEALLEHEIßEN garnicht lohnen entsprechende Produkte anzubieten. Nach einem wundervollen Heimkommen mit Kuchenessen (von unserem leckeren Herrenberger Bäcker), Kaffee auf der Couch und einem tollen Gespräch mit viel Liebe und Nähe zwischen uns habe ich mich auf den Weg zum Müller gemacht. Wir werden nämlich heute gegenseitig Masken mit Peeling-Gesundheits-WasWeißIch-Effekt auf unsere Gesichter packen und so. Ich fühle mich nämlich schrecklich schön dynamisch – und Nina glaube ich auch. Auf dem Weg dorthin schaue ich im Bioladen vorbei um Tofu zu kaufen. Nina möchte nämlich ein Curry kochen und da muss ja noch was rein außer Gemüse ^^. Natürlich schaue ich mir dort ein paar von den leckeren und – wie ich dachte – schrecklich teueren Fleischwaren an. Oh wunder, teurer als der Metzger sind die auch nicht und: noch mal ein Wunder: das Steak vom Traumtier (URIA) – auf Details verweist dieser Link – ist zwar winzig, aber zum probieren reicht es. Und das Kilo Rindertier kostet nur minimal mehr als beim Metzger. =)   Daneben habe ich noch Hühnchen von einem Biohof gekauft und Nina und ich (eher Nina als ich) haben Curry gekocht. Gegessen wird aber später und nun kommt der Pflegeteil ^^   Ich wünsche allen ein dynamisches Wochenende und wenn wir uns das Biozeug leisten können, dann könnt ihr das auch! So!!!

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Wochenendchaos – kompakt

Der Titel vom Eintrag gestern Abend hat ja schon einen kleinen Hinweis darauf gegeben, wie das Wochenende so verlaufen ist. Im Endeffekt sitze ich in der Bahn von der BA nach hause und denke an das Wochenende und bin glücklich. Ich hatte ein echt ereignisreiches, schönes, manchmal auch ganz schön nerviges Wochenende. Nach einem wundervollen Freitag war der Samstag schon sehr vielversprechend und als wir begonnen hatten die Wohnung umzuräumen war ich angestrengt, neugierig wie wir die Wohnung umstellen wollten und voller NinaundBennytatendrang. Bis wir bei einer unserer Rattileins eine Blutung bemerkt haben. Also auf zum Tierarzt, was ohne Auto und mit dem Wochenendnotdienst irgendwo hinter Nagold im Nordschwarzwald gar nicht so leicht ist, und Tierchen mit den schlimmsten Befürchtungen dann doch zu einer Ärztin nach Böblingen gefahren, Antibiotika- und Aufbauspritzen später wartete eine unglaublich auf den Kopf gestellte Wohnung auf uns –> Nina & ich haben uns dann nach einem herrlichen lehrbuchartigen Angezicke zum "Wir räumen alles einfach irgendwie hin, den Rest machen wir morgen" durchgerungen und noch einen leckeren Nina-hat-essen-gekocht-Abend gemacht. Die Sonntägliche Nachtruhe wurde dann von Besuch im Krankenhaus in Tübingen (mein armes Ninchen war im Nacken voller Schmerz und konnte garnicht mehr schlafen, dann mussten wir ihre Mum anrufen, weil wir kein Auto hatten, dann waren wir zuerst im falschen Krankenhaus, dann die Bahnfahrt nach Hause…) unterbrochen. *ninastreichel* Sie war sehr tapfer und auch die irre Ärztin vom Notdienst in Herrenberg konnte ihr nichts anhaben *stolzbin* Fotos und einen Bericht zur "irrsten Ärztin aller Zeiten" werde ich hier noch veröffentlichen *wow* (ich bin immernoch total sprachlos, das so jemand überhaupt einen "Facharzt für Allgemeinmedizin" an seine Praxistüre heften darf) Als wir dann gestern gegen halb 8 zusammen in unserer neu umgeräumten, aufgeräumten, ausgemisteten Wohnung sitzen ist aller Stress vergessen. Und irgendwie ist Nina heute Nacht dann doch auch wirklich friedlich zuerst in meinem Arm, dann neben mit im Bett eingeschlummert. =))

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Wochenendchaosromantik

Ich sitze mit Nina auf dem weichen Sessel im Wohnzimmer, wir trinken zusammen ein Bier und draußen hat es gerade aufgehört zu regnen und unsere umgeräumte Wohnung sieht wirklich cool aus. =) Nina telefoniert mit ihrer Mutter und man merkt ihre Ibuprofen-Schmerzmittel-Hammertabletten nicht an. A propos Hammertabletten: Bier und Tabletten gehören sich nicht! Einen schönen Sonntagabend an alle! Benny

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