Geschäftigkeit und weitere Merkwürdigkeiten.

Ich sitze in Stuttgart, draußen hat es sommerliche 26 Grad und hinter mir liegen 8000 Kilometer im Flieger, ein Smoothie in Reykjavik, eine Autofahrt von Frankfurt, 3 Behördengänge, Abende mit Tränen in den Augen vor lachen, viel Orgakram, etwa 2 stressige Stunden pro Tag, eine Nicht-Polter-Polter-Feier und eine Hochzeit. Zur Hochzeit wird es einen eigenen Beitrag geben. Doch dazu muss ich erst mal ein wenig das Erlebte sacken lassen. Es war jedenfalls grandios. =) Was jetzt folgt ist Urlaub, Belohnung für die letzten, sehr anstrengenden Wochen auf der Arbeit und ein Geschenk an Corinna und mich. Ich wachte nachtürlich viel zu früh auf – um halb 7 – , gegen 9 saßen wir in der Küche, tranken Saft und bereiteten den Tag vor. Es galt Behördengänge zu erledigen, Kleidung in die Wäscherei zu bringen und bei Sonnenschein eine Brezel und eine Mohnschnecke zu essen. Nach einem Mittagessen in der Rosenau sitze ich auf dem Sofa meiner Schwiegerfamilie und schreibe Tagebuch sowie diesen Blogpost. Es war geschäftig und entspannt, die Sonne schien und Deutschland war als wäre ich nie weg gewesen, ein wenig. Gleichzeitig fehlt mir die Katze. Das Meer. Seattle. Es ist nach einem dreiviertel Jahr schon meine Heimat. Seit ich mich gestern von meinen Eltern verabschiedet habe, fehlt mir auch das 1. Mal meine Familie ein bisschen. Und bald muss ich mich von Freunden verabschieden, von anderen habe ich das schon getan. Sie fehlen mir auch. Herrje, werde ich sentimental?! Ich bin glücklich, mit einer Prise Merkwürdigkeit, weil ich meine Eltern und Freunde mir jetzt schon fehlen. Das ergibt jetzt nicht wirklich Sinn, oder?!