Es ist 2013 – Zeit, die Ärmel hochzukrempeln :)

Hallo meine liebe LeserInnenschaft! Wir haben 2013 und ursprünglich wollte ich ja einen tollen Neujahrspost schreiben, in dem ich allen ganz schrecklich verkatert ein gutes neues Jahr wünsche. Dafür bin ich nun doch etwas spät dran, denn wir haben ja schon fast zwei Wochen 2013. Ich habe aber in der Neujahrsnacht an, wie ich jedenfalls glaube, alle Menschen gedacht, die mir was bedeuten und das sind doch schon einige, manche, die es vielleicht nicht wissen, und auch natürlich an die LeserInnen dieses Blogs habe ich gedacht, und auch global allen Menschen habe ich eine Runde positive Neujahrsenergie verteilt. Ich habe mir für das neue Jahr einiges vorgenommen und bin schon fleißig an der Umsetzung, bei der ich gleich meinen ersten Vorsatz üben kann: Dinge so nehmen wie sie sind, nur mich selbst ändern und dabei einfach entspannter und fröhlicher zu sein und mich weniger fertig machen. Bisher klappt das ganz gut, mal sehen was so draus werd – letzten Endes bleibt mir immer noch “lächeln und winken” als Option übrig. 🙂 Ich bin im Übrigen gerade unsicher, ob ich das nicht vielleicht auf mehrere Posts aufteilen soll, wobei damit die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass ich sie je alle schreibe. Schau’n wir mal, wie lang dieser Post wird, aufteilen kann ich den ja immer noch. UPDATE: tja, nach etwa 10 Tagen, an denen ich nun diesen bzw. die Folgeposts schreibe ist das Jahr schon drei Wochen alt und es ist absehbar, dass dies hier mehrere lange Einträge werden. Also, dann mal los. Und vielen Dank, dass ihr diesem Blog im Jahr 9 (!!) seines Bestehens ein wenig die Treue haltet. Ich gebe mein Bestes euch schöne, gute, lesenswerte Posts hier vorzusetzen. Das da oben bin ich, wie ich so in etwa mittlerweile aussehe. Aufgenommen hat das Foto Nina, Ende Oktober 2012 im Hof der Stiftskirche in Herrenberg, ich habe es nur ein wenig zurecht geschnitten und minimal Lichter und Schatten angehoben.

Continue reading …

Träum süß

Träum süß, Napfkuchen. Hüpf von Wolke zu Wolke und mache deinem Namen alle Ehre. Zwick die anderen Mädels in ihre Schenkel und habt Spaß. Jedes Mal, wenn ich von meiner Terrasse aus auf’s Feld schaue sehe ich den Baum, unter dem du begraben bist. Schön, dass du da warst.                        

Continue reading …

The door must not close

Wow. Wieder mal so eine Zeit, in der sich so alles noch mal so richtig aufbäumt, so richtig wilde Wellen schlägt. Das Wasser bricht sich an der steilen Klippe, Bruchstücke des Festlands stürzen ins Meer. Du betrittst die Türschwelle, machst einen Schritt raus in die Welt und ein Windstoß reißt dir die Mütze vom Kopf, weht sie von der Klippe runter ins Meer und anstelle der gemäßigten Briese peitscht dir Graupel mit Windstärke 8 ins Gesicht. Die Wassernadeln stechen richtig schön. So etwa sieht mein Leben gerade aus. So kurz vor Weihnachten. Es gibt noch keine Weihnachtsdeko, die Prüfungsphase beginnt eigentlich erst so richtig kommende Woche und ich eigentlich müsste es doch laufen. Dummerweise sind die Wurzeln zur alten Wohnung noch immer nicht gekappt. Makler, ich sag es euch. Nie wieder einen Makler auf der anderen Seite haben. Echt nicht. Aber das treten wir hier nicht weiter aus. Stattdessen lieber ein Foto meines Kürbisgeistes, der am Eingang zum Bambuswald so rumsteht und zeigt, dass da doch noch ein weiterer Briefkasten ist, eine weitere Klingel und ein weiteres Leben. Eigentlich zwei. Eigentlich fast drei, denn das Zuhause beim Bambuswald soll gefälligst auch ein bisschen das von Nina sein. Aber eigentlich meinte ich damit auch noch die kleine Maus, die in ihrem Käfig gerade so süß an ihrem Verband nagt, obwohl sie das doch nicht soll. Sie hat einen echt fies entzündeten Fuß, und das Aufstechen beim Tierarzt hat es auch nicht wirklich besser gemacht. Leider. Deshalb gibt es 2 Mal am Tag Jodsalbe und diese Woche noch irgendwann einen weiteren Tierarztbesuch. Arme Napfi. Jedenfalls möchte ich am liebsten wieder mal einen Schritt zurück, von der Türschwelle weg, zurück in das warme Haus, die Türe schließen. Vielleicht nicht die Decke über den Kopf, aber zumindest hoffen, dass die Telefonleitungen vom Sturm gekappt werden. So, dass auch die letzte Kommunikation nach außen nicht funktioniert, nicht funktionieren kann, nicht soll. Was dann passieren würde, ist klar, die Wände kommen näher, die Decke, Bewegung wird zum Kampf, zum Aufbäumen, zum Stillstand. Ruhe. Stagnation. Das wird und darf nicht geschehen, ich weiß es. Ein Glück ist Nina dabei eine große Hilfe, ob mit Tee, Nudeln und Gesprächen, oder mit sanften Arschtritten, leisen Kniffen in die weiche Bauchseite unter den Panzer. Das macht es leichter wieder auf die sturmbraustosende, Eiswassernadelseite zu gehen. Alles auszuhalten, den Wind die Haare zerzausen zu lassen und zu lachen. Denn jeder Sturm geht mal vorbei…

Continue reading …

Haiku am Dienstag

Programmierwelten, Zeilen auf meinen Bildschirm, sind doch alle sinnfrei?! Ich wate durch Spaghetticode und überlege, ob ich nicht jeden Tag eines oder mehrere Haikus verfassen soll. Allerdings wird dies hier erst mal das einzige über die Arbeit sein. Gedichte sind dann nämlich doch eher etwas für Gefühle und Liebesdinge. Nebenbei komme ich mir schrecklich alt, langweilig und spießig vor. Mich gruselt es vor mir selbst. Aber nur kurz. Dann wieder nicht. Dann wieder doch. Dann wieder nicht. =) Später geht’s mit meinem Vater ein Bier trinken und dann zu Nina, zu Wärme, Behaglichkeit und ****** =)

Continue reading …