How It Feels – Living these Days (von irgendwann vor 10 Tagen)

Ich komme kaum zur Ruhe. Zwischen Hausarbeit schreiben, Arbeitengehen, Haushalt schmeissen und Kämpfen mit mir renne ich hin und her. Und gestern Abend, endlich, war er da, dieser Moment der Ruhe, indem ich es doch glatt schaffe nichts zu denken und meinen schmerzenden Körper anfange zu spüren +aua+. Ich liege mit Nina eingkuschelt auf dem Sofa und wir schauen die neue Folge „Grey’s Anatomy“ und ich bin einfach nur glücklich. Was mich an dieser Stelle zu einem kleinen Kommentar bzgl. Meiner Wenigkeit (oder doch „Vielheit“?!) zu bringen: Ich fange endlich an mich lebendig zu fühlen. Ich renne nicht mehr ganz so ziellos und unkontrolliert durch die Welt und um mich herum passieren Dinge, die ich auslöse und mir dessen erst dann bewusst bin, als nachdem sie passiert sind. So nach dem Motto „Benny rannte bisher durch den Supermarkt und wunderte sich immer über den umgefallenen Stapel Dosen, und reagiert wütend, wenn alle Welt auf ihn zeigt.“. Jetzt weiß ich, dass ich die Dosen umgeworfen habe und fange an sie wieder aufzubauen. Natürlich ist immernoch doof, dass sie überhaupt umgeworfen habe, aber erst durch die Erkenntnis, dass ich sie umgeworfen habe kann ich überhaupt vorsichtiger sein, wenn ich an ihnen vorbeigehe. Ihr versteht das nicht, was ich hier so schreibe?! Pech für euch 😉

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Bahnfahren 5a)

Ich fahre heue zum Arbeien nach Tübingen – 4 Stunden Homepagebasteln, Hausmeisterjobs machen und mich über meinen Vorgänger ärgern *grml* – und Nina bleibt zuhause in unserem warmen Bett liegen. Sie liegt mit Grippe im Bett und ich bin auch nicht gerade fit, aber: nur die Harten kommen…. ihr wisst ja 😉 Benny und sein Jammer-Blog. Die Welt sieh jetzt, aus der angenehm temperierten Ammertalbahn ganz nett aus. Alles ist weiss vom Raureif (tolles Wort +notier+) und ich sehe 2 Raubvögel (Bussarde) jagend herumgleiten und sich gleichzeitig auf eine kleine Stelle auf dem Feld stürzen… Gerade ist ein Fasnets-Kerl eingestiegen. Für alle Nicht-Schwaben: Fasnet ist die Zeit in der sich alle ausnahmsweise mal so benehmen, wie sie es sich sonst aus anerzogener Heuchelei nicht trauen. Also: Mann/frau säuft, vögelt rum und benimmt sich total daneben, aber hey, es ist erlaubt, weil: Fasnet. Überall hängen hier in den Käffern diese Lumpen-Wimpel rum und dauernd ist ein „Umzug“ oder eine „Narrenparty“ oder was auch immer. Ich hasse es. Naja, hassen ist zuviel gesagt, ich war immerhin auch schon auf so Veranstaltungen (das letzte Mal vor 3 Jahren +schüttel+) und ich mag da nicht wieder hin. Der Mann in der Bahn – er sollte etwa so alt sein wie ich – trägt eine Cordhose, Hosenträger, ein kariertes Hemd mit irgendwelchen Narrengruppen-Aufnähern, einen Filzhut, auch mit Narrenabzeichen, und hat eine Flasche Bier an einem Band um seinen zu dicken Körper gebunden. Hey funny Spießer-Guy, you made my day. Ich sehe aus dem Fenster und denke daran, dass ich heute wieder nicht weiß (wie gestern), was ich geträumt habe. In letzter Zeit habe ich mich immer häufiger erinnert und ich habe mich fast daran gewöhnt, und jetzt wo ich das 2. Mal nicht weiß, was ich geträumt habe, vermisse ich es. Ich bewundere alle Leute (okay, manche sicherlich auch nicht), die sich so schön an ihre Träume erinnern können. Träume sind was tolles. Träume sind der Realität Gottes Näher als alles, was wir Menschen sonst so machen. Songs: Schmalhans Weltraum – Montage du Boeuf Miss Kittin – Barefood Tonight („Kickin’ some ass barefoot tonight!“) Bodenständig 2000 – Plankalkül (Psilodump Mega Rave Mix) („Alle fahren Plankalkül!“ The Plasmareds – Kopfkino („Kopfkino, ist heut nur Platz für uns zwei“) Blutengel – Lucifer (nein, ich werde den selten-dämlichen Text nicht schreiben, aber: ich mag das Lied +kicher+)

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Ist…

…es euch auch schonmal gegangen, dass ihr in den Spiegel geschaut habt und zweimal hinschauen müsst, damit ihr euch sehen könnt? Mir geht es manchmal so.Ich habe das Gefühl manchmal so angepasst zu sein, dass ich mich unter den ganzen Makeup- und Maskenschichten verloren habe.Und dann, wenn jemand mich zwingt meine Masken abzulegen liege ich blutend in der Ecke und das Herzblut läuft aus vielen kleinen Schnittwunden, die die Masken gerissen haben.Dann werde ich wütend, weil ich es schon immer besser gewusst habe und eigentlich besser kann und nicht nötig habe, mich zu verstellen, schon gar nicht bei den Menschen, die mit ihren weichen, zärtlichen Fingern über die vernarbte, verschnittene, blutige Haut streichen und “Ich hab dich lieb” sagen, weil sie es so meinen.Angepasst sein um nicht verletzt zu werden. Sich selbst verstecken, denn man könnte anecken. Weil man sich selbst nicht respektiert. Br… Benny ist negativ. Aber bevor sich jetzt jemand Sorgen macht: keine Angst, Benny schafft es nur manchmal doch sich selbst zu erkennen. Jetzt muss er nur noch danach handeln und er selbst sein. Dazu sollte er sich erstmal respektieren.

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Werbung // Plastik // Welle:Erdball

Ab Februar 2008 sendet Welle: Erdball die neue Sendung Ich bin aus Plastik in den Äther! Auf dem hochwertigen und streng limitierten Tonträger, aus rosafarbenem Polyvinylchlorid, sind insgesamt drei Lieder gepresst und somit neben dem Titelstück exklusiv das Stück “0173-1923954” und eine neue Adaption des Kraftwerk-Klassikers “Die Roboter” vertreten. Beide Bonusstücke werden nicht auf der kommenden Maxi-CD “Ich bin aus Plastik”, welche neben weiteren Liedern auch die Kinovorschau zum Film “Operation Zeitsturm” enthält, vertreten sein! Zu den drei Liedern der 7 inch-Single gibt es in guter Welle: Erdball-Manier auch wieder viele Zusätze: Sprühschablone3D-WackelbildAutogramm-PostkartePlattenhülle (vorne)Plattenhülle (hinten)Rosafarbenes Vinyl Jede Karte ist von allen Radiomoderatoren handsigniert und kann auch als normale Postkarte genutzt werden

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Nachtrag – how to cut long things short

Die letzten Wochen kann und will ich hier nicht zusammenfassen. Vielleicht weil es schlicht unmöglich ist. In jedem Fall ist heute mein Benny-ist-für-sich-Tag. Schon getan heute: Tee für Ninchen machen, damit sie was warmes zum Trinken mit in ihren Tag nehmen kann eingeschlafen, schrecklich geträumt aufgewacht Nina ganz besonders schrecklich vermisst im Netz gewesen (myspace, studivz, sg, onlinetvrecorder) James Bond geschaut, dabei wieder eingeschlafen wieder aufgewacht, bei Ikea nach Möbeln und bei Ebay nach einem Handy für Nina geschaut über meine Handyrechnung erschrocken (verdammt, ich hab im dezember doch nur n paar Mal meine emails abgerufen!) beschlossen ganz bald aufzuräumen eine Folge Simpsons schauen To-do-4-today: Stefan anrufen einkaufen gehen Daniel anrufen die Wohnung aufräumen und putzen mich aufräumen und putzen 😉 Ninchen vom Bahnhof abholen mal eben ein kleines Bisschen für die Band DIVAMEE (listen to her music on last.fm)

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Samstag früh

Ich sitze eingekuschelt auf unserem Sofa, Nina steht in der Küche und macht eine Holondaise-Soße, die wir zu dem Spargel-aus-dem-Glas essen werden. Wir fahren nachher auf den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt nach Esslingen und das Leben ist schön. Steht übrigens mit Kreide in unsere Einfahrt gemalt. Wer das wohl gemacht hat? Wir nicht, passt aber gut auf den Morgen. Euch allen ein schönes Wochenende Benny

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Let’s Sing A Song

Ich bin ja wieder mehr bei Myspace unterwegs und war natürlich gerade auf der seite meiner Minimal-Elektro-Helden “The Rorschach Garden” und hab gleich mal einen neuen Lieblingssong gefunden *freufreu*Rorschach Garden @ Myspace So, mal eben ein kleiner Auszug aus den Lyriks, die ich sehr mag =) “I do not like to watch TV, there’s so much things inside of me. Just close your eyes and you will see, some weird things in your phantasy.” Tollitoll!!!

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Edit und so

Besagte Person X wurde auf meinen Blogeintrag aufmerksam und *zack* eine neuerliche SMS auf meinem Mobiltelefon. Den Post werde ich nicht löschen. Allerdings habe ich einen inhaltlichen Fehler korrigiert (denn Lügen will ich natürlich keine verbreiten). Und damit ist das Thema abgehakt. Zumindest hoffe ich nun meine Ruhe zu haben. Mein Blog werde ich jedenfalls nicht zensieren und auch nicht mit einem Passwortschutz versehen *tsss* Die Suppe, die man sich eingebrockt hat sollte man auch brav auslöffeln.

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