Das Ritual

Dieser Blogeintragtitel klingt jetzt wie ein schlechter Roman eines beliebigen amerikanischen B-Buch-Autoren, aber egal. Manchmal muss man Dinge als eine Art Ritual tun. So zeremoniell. So ein bisschen. Ich bin heute sehr zeremoniell. Gestern Abend habe ich nämlich die ersten Lebkuchen des Jahres gekauft. Im Kaufland. In Herrenberg. Zur großen Überraschung diverser Leute. Jedenfalls habe ich gestern Abend, im Beisein von Nina, die mich wissend anlächelte, eine riesige – RIESIGE! – Packung Lebkuchen mit Vollmilchschokoladenüberzug gekauft. Cooles Wort, Vollmilchschogoladenüberzug. Jedenfalls habe ich heute nach einem Überstundenarbeitstag meine Wohnung aufgeräumt und  die Miezen meiner im Ausland weilenden Vermietern gefüttert. Wow. So arbeitsreich war das alles, dass ich mir etwas gutes gönnen musste. Zuerst gab es eines der coolsten Essen der Welt Brot (weil Toast war alle) mit Butter und Spiegelei drauf. Dann war der Moment gekommen. Eigentlich relativ spontan. Heute, am 2.9. habe ich die ersten Lebkuchen des Jahres gegessen und: ICH SCHÄME MICH KEIN STÜCK. VERDAMMT. SO. Jetzt schreibe ich wieder klein. Dazu habe ich 2 kleine Gläschen leckeren Rotwein zu mir genommen und 2 Folgen CSI geguckt, die wie zufällig im Fernsehen kamen. Herrlich. Ich eingewickelt in meine Sheepworld-Vampirschaf-Decke, neben mir das Vampirschaf aus Stoff “Graf Schafcula” und das sargförmige Vampirschafkissen. Super. Ninas neuer Staubsauger heißt übrigens auch “Vampyr”. Cool, oder? Oha, 2. Werbepause vorbei, also jetzt mal gute Nacht, Internetwelt. Gute Nacht, Nina. So. Lebkuchen sind cool. So. Das wollte ich auch noch gesagt haben.

Continue reading …

Urlauberitis – Gesundheit ^^

Liebes Tagebuch, Heut war ein ganz besonderer Tag. Nina und ich haben angefangen zusammen unsere Dinge in Kartons zu packen. Leider haben wir gar nicht genug Umzugskartons. Aber ein paar haben wir doch zusammengekriegt. Wir haben ausgemistet, jeder hat seine Sachen eingepackt, soweit es die Kartons zugelassen haben und ein paar Sachen aufgeteilt, die uns gemeinsam gehören, die aber natürlich nur einer von uns einpacken kann. Diese ganze Einpackerei war manchmal schön und manchmal auch etwas traurig, weil jetzt das Nest 1.0 aufgelöst wird. Dafür gibt es aber die Nester 1.11 und 1.12, die nur etwas mehr als 5 Minuten zu Fuß voneinander entfernt liegen. =) Beim Zusammenpacken haben wir Bio-Cola von NOW! getrunken und es war sehr lecker und sehr schön. Mein Wochenende war wirklich ganz Zauberhaft und unglaublich erholsam. Jetzt sitze ich bei Nina zuhause in der Pampa auf dem Bett, Nina spielt “Pflanzen gegen Zombies” und wir spielen gleich “Risen” und essen ganz leckere Bio-Hähnchenschlegel und -Flügel und dann sind wir kugelrund und freuen uns. Ich freue mich da jetzt schon drauf. Ich habe mir übrigens zwei Krankheiten eingefangen. Eine schöne und eine schlimme Krankheit. Die schöne Krankheit ist die Urlauberitis. Ich habe 10 Tage Urlaub, die ich zunächst für den Umzug und dann für Ausruhen und Urlaub benutzen werde. ^^ Die schlimme/doofe Krankheit ist mein Husten. Ich bekomme leicht Husten und der geht so schnell auch nicht weg. Meistens ist er nicht so arg schlimm, aber dafür so lange da, bis er schlimm wird, weil ich dann denke, dass ich gar nicht viel Husten habe. Meistens merke ich das nur beim Aufwachen und wenn ich schlecht Luft bekomme. Nina hat schon Medikamente für mich hingerichtet, damit der blöde Husten schnell weggeht. *freu* Ich habe eine ganz wundervolle Nina. Jetzt wünsche ich dir noch ein schönes Restwochenende, liebes Tagebuch und bis bald dein Benny

Continue reading …

8:14

Seit einer knappen Stunde auf Arbeit, draußen ist es mittlerweile hell, die Dächer sind mit Schnee bedeckt, die Gehsteige hier in Sindelfingen sind nicht richtig geräumt, ich bin heute aber nicht hingefallen, nichtmal ausgerutscht. Jetzt esse ich ein Saitenwürstchen und eine Seele, die ich gestern im Marktladen in Tübingen gekauft habe (Bin ich ein Öko? Ja! Bin ich ein Seelenfresser? Vielleicht!), dazu höre ich   Fliehende Stürme – Satellit Ich denke an Nina, an den kalten Wind draußen und an den Schwarztee in der Tasse. Die Erkältung hat mich heute ein kleines bisschen gekriegt. Ich zapple noch und versuche mich loszureißen. Ich schaffe das. Gleich nachher werde ich mir die SQL-Datenbank ansehen, hoffentlich sind die Daten nicht ganz so chaotisch, wie ich fürchte.

Continue reading …

Lernen mit Tee

Gestern Abend kam ich um Sieben von der Arbeit. Nina war am Lernen und konnte sich schlecht konzentrieren. Ich habe ihr dann einen Tee eingeschenkt und wir haben eine halbe Stunde zusammen auf dem Bett gesessen. Es war sehr schön und sie konnte danach wieder konzentriert lernen. Ob das jetzt an mir, oder am “Stundenlang quatschen Tee” lag? Oder an beidem? ^^

Continue reading …

Met

Nach meiner Abiausfahrt im Jahr 2003 konnte ich kein Met mehr trinken. Mir wurde immer bei dem noch so kleinsten Schlückchen sofort schlecht. Seit 1-2 Jahren ist das etwas besser geworden und zu seltenen Anlässen trinke ich wieder mal ein Gläschen Met. Am Samstag Abend habe ich dann alleine fast eine ganze Flasche getrunken, Nina hat glaube ich nur ein kleines Glas abbekommen. Ich war herrlich angetrunken, hatte aber keinen Kater am nächsten Morgen. Und das, wo ich doch mittlerweile von 3 Bier einen Kater bekomme. 😉

Continue reading …

Halloweenessen

Morgen ist ja Halloween, dazu äußere ich mich jetzt mal nicht, ist ja sicherlich relativ kontrovers, wie man zu Halloween steht. Ich habe bei Nerdcore Unmengen ekelhaftes Halloween-Essen gefunden. Diese Mumie finde ich aber einfach super:  Hackbällchenmumiendingens (auch via Nerdcore)

Continue reading …

meine morgendliche Kaffee-Masochismus-Prozedur

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Ich stehe ja morgens meistens irgendwann zwischen halb 7 und halb 8 auf. Gut, heute erst um 8, aber dafür durfte ich auch eine Klausur schrieben. So, jedenfalls mache ich jeden Morgen, bevor ich gehe, für Nina die Kaffeemaschine an, damit sie morgens, wenn sie aufwacht vom Kaffeeduft in die Küche geleitet wird und dort eine Kanne leckeren, frischen, heißen Kaffee vorfindet. Jeden Morgen, wenn ich den Rucksack aufsetzt und vom Schreibtisch (dort befindet sich der Rucksack meistens) zur Wohnungstüre laufe, komme ich an der Küchentüre vorbei. Da die eigentlich immer (außer, wenn Audrey durch die Wohnung rennt) offen steht, weht natürlich auch mir der leckere Kaffeeduft in die Nase. Da wir leider keine funktionstüchtige Kaffeekanne, einen Kaffeebecherwarmhaltebecher, oder sonstwas besitzen (es kam mit unserer Thermoskanne zu einem tragischen, scherbenreichen Unfall auf dem Herrenberg), kann ich mir keinen mitnehmen. Diese Kaffeeentzug-Schmerzen. Jeden Morgen. Ich Masochist. 😉

Continue reading …